133 - Durch die Krise zum eigenen Dharma - Gespräch mit Christina
Shownotes
Was, wenn dein Leben von außen perfekt aussieht und sich innerlich trotzdem falsch anfühlt? Christina ist Ärztin. Sie hatte einen anerkannten Job in der Kardiologie, ein Leben, das nach außen stimmte, bis ein Unfall alles unterbrach. Sie erlitt eine Amnesie und verlor dauerhaft ihren Geruchssinn. Danach fand sie zurück ins Funktionieren, bis eine starke Erschöpfung sie zwang, wirklich hinzuschauen und sie zum Yoga führte. In dieser Folge erzählt Christina, was sich dadurch verändert hat: Sie erkannte, dass sie ihre Entscheidungen viel zu lange nach der Außenwirkung getroffen hatte und lernte, auf ihre innere Stimme zu hören und ihr zu vertrauen. Du hörst, wie sie den Mut fand, ihre berufliche Situation zu verändern, trotz Gegenwind aus ihrem Umfeld, und wie sie ihr Dharma erkannte. Ein ehrliches Gespräch über Krisen als Wendepunkte, über den Unterschied zwischen Funktionieren und Leben und darüber, was Yoga jenseits der Matte bewirken kann.
Links:
Gratisklasse am So, 26.07.26 10 bis 11.15 mit Adarsh und mir: https://lea-lemang.mykajabi.com/gratisklasse-mit-adarsh
Zum Online-Studio: https://lea-lemang.mykajabi.com/make-yoga-your-lifestyle-community
Kostenloser Online-Kongress am Dharma Haus am 19.09.26: https://www.dharmahaus.com/kongress
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Transkript anzeigen
00:00:18: Von Herzen willkommen bei MelkJoghurt Your Lifestyle, deinem Podcast für wedische Weisheit und ein bewusstes Leben.
00:00:26: Ich bin Leerlemang und ich begleite Frauen dabei, Yoga nicht nur zu praktizieren sondern als innere Haltung und Lebensweg zu verkörpern.
00:00:35: Dieser Podcast ledig ich einen Klarheit Orientierung und Verbindung in dir selbst zu finden jenseits von Selbstoptimierungsdruck und der ständigen Suche im Außen.
00:00:47: Heute habe ich Christina zu Gast.
00:00:49: Christina lebt in Frankfurt, ist dort als Ärztin tätig und sie hat vor zwei Jahren durch eine Krise zum Yoga gefunden Und sie hat dann so meinen großen Glück zu meinem Podcast gefunden und darüber den Weg in mein Online-Studio die Make Yoga Your Lifestyle Community.
00:01:10: Ich freue mich darauf, mich heute mit Christina auszutauschen über ihren Weg zum und Yoga und Wasdama in ihrem Leben für eine Bedeutung hat.
00:01:21: Herzlich willkommen, liebe Christina!
00:01:25: Hallo Lea!
00:01:27: Ja ganz liebendank dass du dich bereit erklärt hast hier ein bisschen zu teilen von deiner Erfahrung.
00:01:35: ich freue mich total das du da bist und vielleicht zum Einstieg lass uns doch erst mal wissen wie es dir heute geht und in welcher Stimmung wir dich heute antreffen.
00:01:44: Ja, es geht mir gut heute.
00:01:46: Ich habe Dienstag so ein Ritual das ich einen frühen Feierabend mache und kein Mittagessen mit zur Arbeit nehme damit ich dann zum Mittagessent schon draußen bin und das mache ich dann immer am gleichen Ort.
00:01:59: Das ist so ein kleines Ritural und dementsprechend bin ich Dienstags sehr entspannt und so auch heute!
00:02:06: Das freut mich sehr schön.
00:02:09: Und ja, jetzt hatte ich gerade ein Intro schon angesprochen.
00:02:12: Dass du vor zwei Jahren durch eine Krise zum Yoga gefunden hast.
00:02:17: Wurdest du uns ein bisschen mitnehmen was damals dich beschäftigt hat wie es da so in deinem Leben war?
00:02:23: Ja gern!
00:02:24: Das ist nicht ne ganz schöne Geschichte muss ich sagen.
00:02:30: also das ist nicht so dass ich über Yoga gelesen habe und das toll fand und dann in einer Yoga Gruppe bin.
00:02:36: Aber ich würde sagen, es ist auch nicht ganz so selten dass aus einer Krise sozusagen man Yoga zu Yoga findet und das entdeckt.
00:02:45: Und sowas eben auch bei mir.
00:02:47: Das ist mir da ja schon einige Zeit gar nicht gut gegen Hatte einfach, hatte zum einen körperliche Ursachen.
00:02:54: Ich hatte ein Unfall der viel verändert hat durch eine Kopfverletzung auch mit Einschränkungen dann hinterher.
00:03:01: ich hab da meinen Geruchssinn verloren und das hat mich so ganz eben aus meinem Alltag und aus meinem Konzept gebracht Und ich habe aber trotzdem sehr weiter funktioniert.
00:03:12: und dann ist es eben nach einer längeren Phase mit viel Leistung auch.
00:03:17: Ich habe da weiter Prüfungen gemacht und habe sehr viel Sport gemacht, wollte abnehmen und alles noch besser machen und dann kam es zu einer riesigen Erschöpfung.
00:03:27: Und damit bin ich dann also man kann sagen Erschäpfungsdepression oder wie auch immer man das nennt war ich in einer Klinik eine psychosomatische Klinikum und dabei eine Yoga Lehrerin die eben Yoga unterrichtet hat in der Gruppe und auch so Ernährungsthemen Ayurveda gelehrt hat.
00:03:49: Und in dieser Yoga-Gruppe, das war sozusagen mein erster Berührungspunkt mit Yoga da hat sich einfach zum ersten Mal ein besonderes Gefühl eingestellt zu mir selbst und auch ein entspanntes Gefühl dass ich quasi vorher die ganze Zeit nicht kannte.
00:04:06: Ja genau
00:04:08: Wow, das klingt schon nach einer großen Veränderung in deinem Leben und bevor wir so noch mehr dann erfahren was Yoga an deinem leben gemacht hat.
00:04:19: Das klingt ja ganz schön schlimm mit diesem Unfall, würdest du da noch ein bisschen teilen?
00:04:24: Was
00:04:26: mir auch zu schaffen gemacht hat ist dass man nie genau wusste also man konnte es nicht nachverfolgen was passiert ist, weil mir quasi da drei, vier Stunden fehlen.
00:04:36: Da habe ich eine Amnesie – das ist auch typisch eigentlich wenn man eine Kopfverletzung hat -, dass ein Stück von der Erinnerung fehlen kann und so ist einfach unklar wie das passiert ist, ob es vielleicht ein Sturz war.
00:04:50: Das hat es dann schwer gemacht damit zu akzeptieren und damit umzugehen Und ich habe dann auch eine neurologische Ria gemacht, weil ich Gleichgewichtsprobleme sehr stark hatte.
00:05:01: Also ich konnte gar nicht so auf einem Bein stehen oder so, war alles sehr wackelig und sehr viel schwindel.
00:05:09: In der Ria wurde schon immer zu mir gesagt, ich wäre auch so als ob ich Scheuklappen auf hätte.
00:05:13: also ich war dann irgendwie in so einer... Schiene sozusagen, habe viel ausgeblendet.
00:05:19: Hab da auch gesagt ich brauche auch niemand zum Reden und hab versucht schnell wieder in den Beruf zurückzukommen was auch geklappt hat um dann da meine Facharztprüfung zu machen sobald eben diese körperlichen Sachen wieder okay waren.
00:05:34: Der Großverlust, das ist halt geblieben.
00:05:36: Ich kann nicht mehr riechen und da musste ich sehr dran zu knappern weil es ja nicht nur Essen ist und Riechen wie man es kennt sondern irgendwie auch ein Gefühl macht als wäre man unter einer Glasglocke und so den Kontakt zu anderen Menschen auch ganz verändert also auch emotional große Auswirkungen hat.
00:05:57: Das registriert man im Alltag gar nicht Aber das war dann spürbar, aber eben zeitversetzt.
00:06:03: Also es kam dann alles ein Jahr später.
00:06:06: Genau.
00:06:09: Krass und das heißt auch dass du bis heute eigentlich dich nicht erinnern kannst was da genau passiert ist mit dem
00:06:16: Anfang?
00:06:18: Das kommt nicht mehr, aber jetzt ist so eine Akzeptanz entstanden.
00:06:23: also es ist okay auch wenn ich jetzt drüber rede ist das Gefühl weiterhin einfach ok Ja, das habe ich so akzeptiert und es ist wie abgeschlossen.
00:06:33: Und gehört zu meinem Leben, ja.
00:06:37: Vor allem habe ich etwas sehr... Also hat mich auch bewegt dass ich mir das überlegt habe.
00:06:43: wenn ich jetzt sozusagen morgens aufwachen würde und ich könnte selbst entscheiden ob ich wieder die von vorn im Unfall bin oder die die ich jetzt bin dann würde ich jetzt wählen Also selbst mit diesem Verlust.
00:06:57: Weil jetzt hat sich eben so viel getan durch den Anstoß in der Klinik, dass ich mich jetzt mehr wie ich fühle als vorher sogar.
00:07:08: Wow!
00:07:09: Das ist natürlich eine sehr wertvolle Erkenntnis.
00:07:12: das heißt sagt viel darüber aus wie es dir auch früher gegangen sein muss.
00:07:18: Und ich musste jetzt gerade etwas peinlich berührt dran denken, dass wir neulich ja zusammen beim Inder waren und alle haben drüber gesprochen wie lecker das Essen ist.
00:07:27: Ich hatte in dem Moment gar nicht darüber nachgedacht, du das gar nicht schmeckst.
00:07:32: Solche Momente sind dann schon auch traurig für dich, weil man so ein Gefühl hat, ich verpass hier ganz schön...
00:07:38: Nicht mehr!
00:07:39: Nur selten wenn eine Erinnerung kommt und es sehr stark ist und ich dann gleichzeitig regiss, okay, das kann ich nicht mehr wahrnehmen aber Es geht irgendwie anders.
00:07:48: Also ich hab beim Inder den Spinat und es klingt komisch, und den Käse doch geschmeckt.
00:07:54: über die Konsistenz macht mein Gehirn mir dann das Geschmack sozusagen wie er war.
00:08:00: also Ich glaube, man kann es nicht wirklich schmecken.
00:08:03: Aber die Konsistenz und die Erinnerung führen dazu, dass man eine Wahrnehmung hat.
00:08:08: Und dann auch das Zusammensitzen an dem Tisch.
00:08:11: Jeder genießt das Essen.
00:08:13: Es wurde von jemandem das Brot beschrieben.
00:08:16: Es ist trotzdem Genuss tatsächlich.
00:08:21: Das ist eben so unterbewusst dieser Geruchssinn.
00:08:25: Also jeden Tag kommt es vor, dass quasi ein Geruch angesprochen wird.
00:08:29: Ich bin das schon gewöhnt sozusagen.
00:08:34: Und danach wartest du da auch nicht von deinem Umfeld?
00:08:37: Dass Sie aufhören über diese Dinge zu sprechen in Deiner Gegenwart?
00:08:42: Die meisten vergessen das immer wieder.
00:08:44: und wenn ich sie dann erinnere... Ach so ja!
00:08:47: Das ist irgendwie weil es unsichtbar ist.
00:08:50: Sehr unsichtbare Behinderung sozusagen.
00:08:54: Ja, und das zeigt auch wieder wie selbstverständlich wir die Dinge nehmen, die wir haben bis wir sie dann verlieren.
00:09:03: Danke dass du das mit uns teilst.
00:09:05: Es kennen sicherlich manche von kurzen Momenten wenn man mal eine starke Erkältung hat oder bei Corona, dass man das verliert und das ist dann dauerhaft.
00:09:14: es ist ja schon nicht ganz so häufig.
00:09:18: Und jetzt hattest du auch gesagt, dass du nach diesem Unfall auch sehr wieder in dieses Funktionieren gekommen bist und so sehr den Fokus auf deine Ausbildung und so hattet.
00:09:31: Wie war diese Phase dann?
00:09:33: Ja die war so als hätte ich ganz die Selbstwahrnehmung verloren von der ich vorher wahrscheinlich immer schon recht wenig hatte.
00:09:40: also ich war immer viel im Außen und viel mit Gedanken beschäftigt, was erwartet mein Umfeld?
00:09:46: Was sind die Erwartungen der Welt oder jetzt der Eltern- oder meiner Bezugspersonenumfeld auch von Vorgesetzten und sowas wird von mir erwartet.
00:09:58: Und dann auch eine Erwartung also für mich selbst, die ich mir irgendwie so ausgedacht habe wie das alles zu laufen hat.
00:10:06: Und oft ist es ja so, dass man auf einen Weg irgendwie kommt und dann rollt das so.
00:10:10: Also wie ein Dampfer der dann einfach fährt und dann kommt ganz klar der nächste Schritt die nächste Prüfung, die nächste Stelle, dann die Spezialisierung und das habe ich dann einfach so weitergemacht und mich da schon also meine Bedürfnisse und so keinen Blick mehr dafür gehabt.
00:10:30: Ja genau
00:10:32: Und du bist ja auch heute noch als Ärztin tätig.
00:10:37: Wie geht's dir mit deinem Beruf?
00:10:39: War das so, dass du immer Ärzten sein wolltest?
00:10:42: Wie war da so deinen Weg?
00:10:45: Heute geht es mir gut mit meinem Beruf und das freut mich sehr, das zu sagen weil ich das in den letzten Jahren nicht geantwortet hätte.
00:10:53: Da hätte ich gesagt oh der System macht einem dem Berufs so schwer und ich weiß nicht ob ich geeignet bin.
00:10:58: und jetzt kann ich wieder sagen doch das ist meine Aufgabe Ich muss es mir eben nur so einrichten, dass es passt.
00:11:07: Und das freut mich wirklich sehr weil da waren so viele Momente wo ich dann dachte, ich muss das einfach alles hinschmeißen und was radikal ändern.
00:11:15: Ich glaube das ist dann auch typisch, dass das Gehirn einfach so Flucht Gedanken hat und sagt okay lass das einfach ganz mach etwas komplett anderes.
00:11:24: und das musste aber gar nicht sein, da bin ich sehr froh.
00:11:28: Ja, weil ich habe jetzt doch wieder das Gefühl es passt zu mir und es gibt Kinderfotos mit einem kleinen Arztkoffer von mir.
00:11:35: Es gibt keine Ärzte in meiner Familie aber irgendwie ist das doch von mir gekommen.
00:11:39: Das Interesse auch einfach so ein naturwissenschaftliches Interesse oder für medizinische Themen und Menschen helfen auf jeden Fall Nur die Grundwerte, die dann so dahinter stehen.
00:11:52: Die habe ich ein bisschen auf dem Weg verloren weil natürlich unter Ersten manchmal auch ein sehr heraus Klima herrscht viel Leistungsdenken und Vergleiche und da bin ich ja ein bisschen von meinem Weg abgekommen.
00:12:09: Das heißt, du hast schon so aus einem Bedürfnis diesen Beruf gewählt weil du was Gutes auch geben wolltest.
00:12:15: Du hast einen Sinn gesehen in diesen Ärztinnen da sein.
00:12:19: es ist ja auch nur mal ein helfender Beruf.
00:12:21: aber du hast dann auf dem Weg eine Sinnkrise gehabt weil du dich an diesem Gesundheitssystem gefühlt hast.
00:12:31: Richtig, ja.
00:12:32: Und ich habe auch dann ein Fachgewählt-Kardiologie wo das glaube ich alles nochmal verschärft ist mit Hierarchien.
00:12:38: es ist auch eher noch eine Männerdomäne und es wird eigentlich erwartet dass man dann auch interventionell also im Herzkatheter Labor oder so arbeitet.
00:12:48: Ich hab' dann angefangen mich auf Herzschrittmacher zu spezialisieren und da im OP gearbeitet und dann ist man ganz weit weg vom Mensch.
00:12:56: Also das war einfach sehr technisch Und ich habe mich dann gefragt, ja warum fällt es mir denn so schwer?
00:13:04: Genau.
00:13:06: Ja das kann ich auch gut nachführen.
00:13:08: Das häufig auch die Idee, die wir von einem Beruf haben und dann die Realität.
00:13:12: da hat man dann häufig doch erst mal so ein Praxis-Schock.
00:13:17: aber umso schöner zu hören dass du da anscheinend inzwischen deinen Weg gefunden hast.
00:13:22: dazu kommen wir natürlich auch noch.
00:13:26: Aber wie war denn die Situation?
00:13:27: Du hattest ja letztendlich zwei Krisen.
00:13:29: Wie ich das so höre, halt diesen Unfall und danach durch dieses Funktionieren hast du dich eine weitere Krise irgendwie reinboxiert.
00:13:40: was war das für ne Zeit und wie hat sich das dann bemerkbar gemacht?
00:13:46: Ja die erste Krise habe ich relativ abgehakt einfach mich nicht größer beschäftigt mit dem was das jetzt bedeutet.
00:13:55: Und dann habe ich mich quasi überarbeitet ein Jahr später.
00:13:59: Das war der Gipfel, dass ich nicht mehr aus der Arbeit rausgekommen bin auch das mit nach Hause genommen hab abends, Freitagabend.
00:14:07: Dann Patienten von zuhause angerufen und Sachen organisiert.
00:14:12: Auf einmal konnte ich da morgens einfach ... Es war sehr körperlich bei mir.
00:14:16: Ich dachte, es hätte Covid.
00:14:18: Also es war wie eine Krippe.
00:14:19: Nicht mehr aufstehen können... Und so hat sich das dann aber lang durchgezogen.
00:14:24: Das war die Erschöpfung und hat sich sehr körperlich gezeigt, weil der Alltag nicht mehr funktioniert hat.
00:14:33: Die einfachsten Sachen, was aus einer Schublade holen konnte ich nicht entscheiden wie ich das mache.
00:14:38: Es war klar, dass eine Klinik vielleicht am Anfang gut hilft.
00:14:42: Sie hat wirklich schnell und richtig gut geholfen.
00:14:46: Sie hatte auch Sachen vor diesen beiden Krisen sage ich mal, mir im Weg standen so beim Entfalten und einfach mein Leben leben.
00:14:58: Die habe ich da quasi einfach gleich dann noch mit bearbeiten können und hat auch eine längere Phase bis heute muss man sagen von Psychotherapie und verschiedenen Dingen eben die ich mache damit das alles so schön stabil bleibt nach sich gezogen Und halt Yoga in mein Leben gebracht.
00:15:19: ja seither
00:15:21: Und wie ist dir damals bewusst geworden, dass es eben nicht eine Grippe oder Corona ist?
00:15:28: Sondern das ist was anderes.
00:15:29: Erinnerst du dich, ob da so ein Erkenntnismoment war oder wurdest du darauf aufmerksam gemacht von einem Arzt?
00:15:34: Oder wie war das?
00:15:36: Ja ich bin tatsächlich klassisch dann zu meinem Hausarzt gegangen weil ich so überfordert war und ich weiß noch, dass ich da geweint habe und ich weine eigentlich nicht für anderen Menschen oder hab bisher nicht für andere Menschen geweint.
00:15:50: Und der hat das dann sozusagen in die Hand genommen und gesagt, ja wir nehmen jetzt mal Blut ab.
00:15:54: Im besten Fall ist es eine schildrösen Unterfunktion.
00:15:57: aber er glaubt dass das Problem wäre vielleicht, dass ich da den ganzen Tag Schrittmacher implantiere und das müsste man ja nicht machen.
00:16:05: so hätte das gleich benannt Ja, und dann hat er einen Kontakt eben gehabt zu einer Psychiaterin die sich mit mir unterhalten hat und sich nur so erklären lassen wie ich meinen Tag gerade verbringe.
00:16:18: Also ich habe das dann tatsächlich nach außen abgegeben ja und hatte da keinen Einschätzungsvermögen mehr für meine Situation.
00:16:28: Da sieht man mal wie viel es wert ist wenn man bei einem guten Arzt oder Ärztin landet.
00:16:34: Das scheint, der hat das sehr gut erkannt bei dir Und zeigt, wie wichtig auch dein Beruf ist und dass es auch manchmal Menschen von außen braucht um auf den Weg geschubst zu werden.
00:16:48: Ja heutzutage kannst du auch dieser Mensch für andere sein.
00:16:51: neulich in der Community wurde schon gesagt ich wünschte ich würde bei Christina in einer Nähe wo nicht wünscht sie könnte meine Ärztin sein weil du hast so ein angenehmes Wesen einfach und wirkst auch so in dir ruhend und das wünsht man sich auch von seinem Arzt, seiner Ärztin.
00:17:09: Und ich freue mich, dass du damit die Welt bereicherst und für Menschen da sein kannst.
00:17:15: Jetzt würde mich mehr noch das Yoga-Thema natürlich interessieren.
00:17:20: Kannst du dich noch erinnern an die erste Stunde, die du dann da hattest?
00:17:25: Hattest du vorher schon eine Idee von Yoga?
00:17:27: Hättest du schon davon gehört, hattet du vorher auch schon mal Berührung damit gehabt?
00:17:33: Ja, ich habe genau eine Erinnerung an den Raum in der diese erste Yoga-Stunde war, so ein gemütlicher ruhiger Raum.
00:17:40: Die Fenster waren offen man hat viel von draußen gehört.
00:17:43: das hat mir von Anfang an beim Yoga gefallen.
00:17:45: wenn man doch Umgebungsgeräusche hört und dabei registriert okay aber ich bin ganz bei mir und da ist die Welt und alles ok.
00:17:52: und so war es in diesem Raum und wir haben uns aber kaum bewegt.
00:17:57: Und weil ich jetzt drüber nachgedacht hatte, also als ich wusste dass ich hier im Podcast bin habe ich nochmal in diesem... Ich hatte da so ein Buch.
00:18:04: So einen Heft wo ich Notizen gemacht haben und da ist eine Seite drin die hab' ich auch vor mir.
00:18:10: Also das stand dann einfach nur Yoga als Überschrift und darunter stand Nach hinten absetzen Bauch weit und darunder steht Namasté und darunderst steht Atmen.
00:18:23: Also die drei Wörter habe ich mir dann so als Notiz gemacht.
00:18:27: Und da habe ich ja, dass die Kindeshaltung beschrieben und das zeigt, also ich hatte... Ich war wirklich bei Null!
00:18:33: Das war alles ganz, ganz fremd.
00:18:35: Ja, das war der Anfang wirklich.
00:18:40: Und das seltsame dabei ist, dass meine Mutter aber schon sehr viele Jahre Yoga macht – fünfzehn Jahre mindestens oder siebzehn?
00:18:49: Und ich habe davor aber immer Pilates gemacht und hab mir gedacht, warum soll ich Yoga machen wenn ich hier die besseren Übungen habe?
00:18:55: Also ich sagste, Yoga für meine Mutter okay.
00:18:57: Aber ich mach schon die... Die Muskeln so richtig fordern!
00:19:02: Und hab das nicht verstanden, dass es mir ein Rätsel wieder sein kann.
00:19:06: Meine Mutter hat mir dann noch mal in Erinnerung gerufen, dass sie wiederum eine Depression hatte.
00:19:13: Und ich habe ihr einen Link geschickt zu ihrer jetzigen Yoga-Gruppe, Yoga-Lehrerin, in der Sie seit fünfzehn Jahren ist.
00:19:21: Weil ich nur dachte, ich möchte eine Aktivität für Sie in der Nähe finden?
00:19:26: Genau!
00:19:28: Das ist ja total spannend, wie sich da irgendwie der Kreis schließt und wie man auch manchmal anderen Menschen den besseren Rat gibt als ich selbst.
00:19:38: Und zeigt aber auch so schön was ja auch häufig vielen Menschen zu geht dass wir halt erstmal den Fokus sehr auf das Körperliche liegen.
00:19:45: und so finden ja auch viele zum Yoga eigentlich über das körperliche Meer.
00:19:51: Und bei dir hört sich jetzt aber so an, als wärst du ja eigentlich körperlich hast.
00:19:55: Hattest du ja mit dem Pilates schon gut für dich besorgt?
00:19:58: Und im Yoga hast du da jetzt mehr dieses ganzheitliche wahrscheinlich dann auch gefunden in deiner Yoga-Stunde.
00:20:04: oder weißt du noch was dich da berührt hat oder warum du dabei geblieben bist?
00:20:09: Also in der ersten Yoga mit der Lehrerin habe ich dann ... also die hatte eine Yoga-Kruppe in Frankfurt und da war ich dann einige Wochen.
00:20:17: Das kam halt von so einer therapeutischen Seite her und war eine Entspannungsmethode.
00:20:23: Also ich habe dann zum ersten Mal auch so ein Körpergefühl bekommen, hab meinen Körper gespürt.
00:20:28: Sonst hab' ich mein Körper eher gefordert.
00:20:30: Ich hab immer Sport gemacht aber die ist einfach nur spüren was möchte der Körper eigentlich für eine Bewegung?
00:20:36: wie geht es mir gerade?
00:20:38: Wie fühlt sich alles an?
00:20:39: und dieses zur Ruhe kommen?
00:20:40: das waren die ersten Stunden Und als sie aufhörte bin ich in eine Jinngruppe.
00:20:46: Es war eine Jengruppe, da lief auch Musik.
00:20:49: Das ist zwar auch ein bisschen speziell und die Haltung wurden sehr, sehr lang gehalten aber es hat auch wieder so dieses Körpergefühl und die Ruhe sozusagen betont.
00:21:03: Und dann habe ich deinen Podcast entdeckt und dann kam das ganzheitliche... Also dann hab' ich erst verstanden was für ne riesige Philosophie dahinter steckt und was das alles bedeutet Und wie vielfältig und groß es auch ist.
00:21:18: Ja, das kam dann in den Jahr zwei tausend fünfundzwanzig also noch mal ein Jahr später Anfang zweitausendfünfundzwanzig.
00:21:26: Aber was dann ja auch am Anfang schon den Unterschied gemacht hatte dass du so rauskamst aus dem Leisten weil es hört sich also an als sei du schon sehr stark getrieben gewesen und sehr stark im leisten sowohl körperlich sportlich als auch in dein Job.
00:21:41: halt sehr vielleicht auf.
00:21:45: Ich weiß nicht, ob du auf Erfolg auswasst.
00:21:47: Aber auf jeden Fall wolltest du irgendwie was erreichen in dem Beruf und dann diese ruhige Yoga kennenzulernen.
00:21:56: Und man hört ja auch schon raus wie vielseitig Yoga ist und viele die hier zuhören wissen ja auch dass es so viele verschiedene Yoga-Style gibt.
00:22:03: und dann eben die Philosophie und so weiter dahinter.
00:22:06: Da scheint sich's schon im ersten Moment halt herausgebracht zu haben aus dem Leisten.
00:22:10: und wieder mehr zu dir Und jetzt bist du auch noch ein weiteres Jahr gemeinsam mit den Frauen im Studio.
00:22:21: Noch nicht ganz ein Jahr, aber einige Monate bist du jetzt schon dabei, worüber ich mich sehr freue.
00:22:27: und ich weiß noch wie du ... in die Community kamst und das erste Monatthema, zu dem du kamst war Dama-Leben.
00:22:37: Und ich habe es schon in der letzten Folge ein bisschen angeteasert weil in der Letzten Folge hatte ich nämlich das Monatsvideo veröffentlicht was ich damals eben in der Community veröffentlicht hatte.
00:22:47: Da erzählte ich ja dann immer ein bisschen was zu einem bestimmten Thema und dann hatten wir Satzang am Ende des Monats, wo wir uns ja mal austauschen und du warst zum ersten Mal dabei und du hast irgendwie direkt erzählt Ja also das Thema Dharma hat mich total angesprochen!
00:23:03: Und ich war total baff.
00:23:05: Magst du uns da mal mitnehmen was dieses Thema und dieser erste Monat mit ihr gemacht hat?
00:23:11: Ja, so rückblickend ist das schon wie ein kleines Wunder.
00:23:14: Ich wusste ja gar nicht dass das Thema damals sein wird als ich in die Gruppe kam und alles war neu und dann war eben dieses Thema da und ich habe dann der erste Satz den ich so vernommen hab es seine Berufung leben und dann habe ich erst eine kurze Abneigung bekommen weil ich die Jahre vorher immer dachte es ist nicht möglich.
00:23:34: also Das war mir dann irgendwie unangenehm.
00:23:37: Ich dachte, das ist eigentlich ja gar nicht mein Ziel weil es kann ich sein dass sich so eine Berufung habe ich einfach nicht und ich kann sie auch nicht leben.
00:23:45: Und dann ist da doch was passiert?
00:23:48: Eigentlich hat es schon einen Monat vorher angefangen Da war ich ja noch nicht dabei.
00:23:52: Da war das Thema aber loslassen im September und ich hab die Podcast-Folge dazu gehört Und da hat sich so was grundlegendes verändert.
00:24:00: Ich dachte vorher immer loslassen, was soll das sein?
00:24:03: Also ich hab' das auch von vielen Gehörern sogar meine Friseuse, hat mal sonst gesagt, Christina musst einfach loslassen!
00:24:08: Ich habe nicht verstanden, was sollen ich denn
00:24:10: loslassen?!
00:24:11: Ich war mit dem Beruf einfach unzufrieden und dachte, ich muss weg von diesem Beruf und hab ihm außen gesucht.
00:24:17: wie kann ich ihn verändern, was gibt's anderes?
00:24:19: Hab alle Leute gefragt, was sollte ich nur machen?
00:24:22: Und plötzlich wurde mir dann klar, dass sie loslassen.
00:24:25: Eigentlich heißt ich akzeptiere es jetzt so.
00:24:28: Und das war im September, da habe ich mal akzeptiert dass meine Arbeitssituation nicht so gut ist aber Es ist jetzt einfach so und hab aufgehört das so zu bearbeiten und zu befeuern.
00:24:40: Ich glaube dadurch war im Oktober dann eine besondere Stimmung und auch einfach Raum Dass ich mich darauf einlassen konnte was damalben sein kann.
00:24:52: Ja, wir haben ja dann drüber gesprochen.
00:24:54: Das ist einfach auch heißt eine Aufgabe anzunehmen und die Aufgabe zu leben auf eine natürliche Weise nach den eigenen Werten zu leben.
00:25:04: so würde ich es eigentlich jetzt heute eher formulieren Und wir haben sehr viele Übungen gemacht diese die Intuition und die innere Weisheit stärken dass man dann Gefühl dafür bekommt und das war der Schlüssel Das war der Schlüssel, dass ich quasi viel in mich hinein höre und so einen Selbstvertrauen einfach auch bekomme auf diesen Basis, was überhaupt entscheiden konnte.
00:25:33: Ich habe dann mit niemanden auch meine Entscheidung geteilt.
00:25:35: Ich hab ganz allein entschieden und es dann verkündet sozusagen und hat mich dabei gut gefühlt.
00:25:44: Es war eine viel kleinere Veränderung, als ich gedacht hätte.
00:25:48: Ich dachte es müssen riesige Hebel in Bewegungen gesetzt werden.
00:25:51: Das muss alles über den Haufen geschmissen werden aber... ...es war ne kleine Sache eigentlich und sehr leise ging das.
00:25:58: Und plötzlich war dann aber ne riesige Erleichterung hinterher.
00:26:01: Also ein ganz großer Effekt ja!
00:26:04: Und tatsächlich habe ich also in diesem ersten Monat gekündigt Ja und hab nicht nur gesagt, ich mache keine Kardiologie mehr, obwohl jetzt Fachärztin bin fast zehn Jahre hingearbeitet, sondern ich mache jetzt auch eine andere Fachrichtung weil es passt nicht zu mir.
00:26:23: Also so klein ist die Veränderung gar nicht Christina das kostet schon auch Mut.
00:26:29: Vielleicht fühlt sich es klein an, weil's dann so klar für dich war.
00:26:33: Und wenn wir so ganz doll wissen ... dass wir genau das wollen, fühlt es vielleicht nicht mehr ganz so groß an.
00:26:40: Aber letztendlich sein Job zu kündigen und sich von einer Fachrichtung zu verabschieden, für die du ja ganz viel gemacht hast, dass du erst mal dort hingekommen bist, find ich schon ganz schön groß.
00:26:52: Ja, und ich bin jetzt auch noch mal so baffig damals!
00:26:55: war, als ich dazugehört habe.
00:26:56: Ich dachte, okay!
00:26:58: Wie konnte das alles so schnell passieren?
00:27:01: Und dann freut es mich halt auch so, weil letztendlich bei dir der gleiche Schlüssel war wie ich's ja auch erlebt hab dieses erst annehmen.
00:27:11: Ich hatte ja auch eine Phase wo ich so krassen Widerstand gegen meinen Job hatte und wo mir dann auch jemand gesagt hat nimm die Situation an.
00:27:21: Das ist für mich revolutionär... Weil es einfach so viel energiefrei setzt.
00:27:27: Wenn wir aufhören gegen etwas zu sein, dann kann auch das in uns entstehen wofür wir sein können.
00:27:34: und das freut mich sehr dass für dich so schnell diese Erkenntnisse auch du in die Realität werden lassen hast.
00:27:44: Und ja wie du dann so schnell gehandelt hast Und magst du noch mal beschreiben, weil du hast gerade von diesen Techniken gesprochen die sich so mehr mit einer Intuition verbunden haben.
00:27:55: Wie war das für dich?
00:27:56: So deine Intuition und innere Stimme wieder wahrzunehmen.
00:28:01: War es neu oder kanntest du das schon?
00:28:03: oder wie hat sich das so für dich bemerkbar
00:28:06: gemacht?
00:28:08: Zum einen war es neu.
00:28:09: Das Gefühl an sich war neu dass ich überhaupt so bei mir bin.
00:28:14: Das gab es, so Sachen gab's nicht.
00:28:16: Also ich hab auch keine anderen Entspannungstechniken oder so angewandt.
00:28:19: Ich war im Außen und habe mich versucht an äußeren Dingen zu orientieren oder rational was zu überlegen wo.
00:28:25: manchmal hatte ich auch ein Gefühl aber nicht so dieses Gefühl wirklich für mich einfach für mich.
00:28:32: Und als das kam dann doch wieder vertraut.
00:28:36: also manchmal kam dann auch so ein Gedanke als ich als Kind Also so ein ganz frühes Ich von mir, das war schon dann irgendwie ein sehr vertrautes Gefühl.
00:28:45: Eier!
00:28:45: Das bin ja ich und ich kann mir vertrauen und ich habe eine... also ich hab die Möglichkeit für mich zu entscheiden.
00:28:54: Das war wirklich sehr neu und es hat mich dann ganz ruhig gemacht auch.
00:28:58: Da war so ein innerer Frieden einfach weil ich dann dachte okay, ich bin ja da und ich kannte das für mich alles steuern Ja, ich weiß.
00:29:10: So ein Sandskalper-Mutra glaube ich auch in diesem Monat gemacht.
00:29:16: ja also so kleine Sachen die ich dann heute manchmal noch mache und die dann gleich dieses Gefühl zurückbringen.
00:29:24: Ach schön!
00:29:25: Ja stimmt.
00:29:26: Ich glaube wir hatten auch über Sandskalker gesprochen und das dann so in unseren Händen quasi gehalten und manifestiert.
00:29:36: Das ist schön, dass das ja sind!
00:29:39: Wir haben ja so viele Techniken und ich hoffe immer, dass für jede von euch was dabei ist, was dann euch im Alltag begleiten kann.
00:29:50: Und du hast jetzt gesagt, du hast dein Job gekündigt und wie ist es weitergegangen?
00:29:57: Ja, und dann habe ich tatsächlich mich in dieser anderen Fachrichtung umgeschaut allgemein Medizin.
00:30:04: Und das bedeutet dann wieder ein Ausbildungsplatz sozusagen also schon ein ordentlicher Schritt zurück Und ich habe von außen auch viele, also ich hab da nicht nur Applaus bekommen kann man vielleicht so sagen ja schon sehr viele Stimmen die sagen oh das wirst du noch bereuen.
00:30:22: Aber heute erfahre ich jetzt jeden Tag mit meinem Fahrrad in eine kleine sehr kleine Hausarztpraxis mit zwei anderen Ärzten und drei Helferinnen als ein sehr kleines Team und fühle mich da total wohl Und der Arbeitstag ist sehr angenehm, also er verfliegt.
00:30:39: Ich habe das Gefühl, sie in volle Dinge zu tun und ja ich hab's gefühlt den Patienten da zu helfen weil sie so direkter einfach vor mir sitzen und jedes Problem dass Sie haben eigentlich an mich herantragen können und wir versuchen das zusammenzulösen.
00:30:55: Da habe ich sehr viel verbessert an meiner Arbeitssituation auf jeden Fall.
00:31:03: Ich habe dann vielleicht vier oder fünf Praxen auch angeguckt und mich dann wieder auf meine Intuition jedes Mal berufen.
00:31:12: Das habe ich früher auch anders entschieden, da habe ich überlegt okay welche Stelle wirkt auch gut nach außen?
00:31:18: Was sollte ich mit meinem Ausbildungsstand eigentlich für eine Stelle haben was für ein Gehalt?
00:31:23: Und dieses mal habe ich einfach nur so wie ich bin vom Vorstellungsgespräch nach Hause und habe überlegt wie ist mein Gefühl?
00:31:29: also ist dann eher so ein Gefühl in der Bauchgegen, was sagt die Intuition.
00:31:33: Und so habe ich dann die Neustelle entschieden und war dann gleich sehr erleichtert einfach und froh darüber.
00:31:43: Toll!
00:31:45: Das freut mich sehr.
00:31:46: Ich würde gerne noch mal auf das Thema eingehen, was du jetzt erwähnt hast als du auch Gegenwind bekommen hast weil wir haben auch beim Thema Dharma darüber gesprochen dass es hier wenn man's geschichtlich betrachtet war es gab es auch die Zeit wo es so sehr ein gesellschaftliches und äußeres Dharma war also wo es eher eine Verpflichtung war und dann heutzutage nutzen wir den Begriff meistens eben eher zu diesem, unser inneres Dharma zu leben.
00:32:13: Unsere innere Bestimmung und dann noch haben wir ja auch heute noch Verpflichtung oder also manchmal auch Erwartungen einfach von der Gesellschaft.
00:32:23: Wie war dieser Wandel?
00:32:25: Und wie war es denn auch vom Menschen in deinem Umfeld gegen Wind zu bekommen?
00:32:30: Ich finde es tut gut wenn ich die Erwartung der anderen einfach nicht so über alles stelle also wenn ich mich daran überhaupt nicht so orientiere.
00:32:41: das hat mir dann auch in dem moment hat mich das gar nicht großartig getroffen.
00:32:45: ein bisschen habe ich mich darauf vorbereitet dass es natürlich sein könnte wenn meine Also die Chefs in der Cardiologie, die mich ja auch zehn Jahre ausgebildet haben.
00:32:55: Dann das hören und dass man das vielleicht gar nicht so versteht was dahinter steckt.
00:33:02: Ich bin auf dem Land aufgewachsen und da gab es einen Landarzt mit dem ich dann mal rumgefahren bin.
00:33:06: also ich habe das Gefühl gehabt, dass sich zum Ursprung von meiner eigentlichen Idee komme ich zurück aber das weiß ja das Umfeld gar nicht.
00:33:16: Ja, auch im noch näheren Umfeld.
00:33:19: Es gibt es glaube ich einen Wunsch, dass ich quasi das Beste aus mir mache und bei vielen ist das halt sehr leistungs- und erfolgorientiert.
00:33:29: Das ist ja einfach auch eine Überzeugung sozusagen aber nicht meine Und ich konnte mich dann ganz gut abgrenzen, sodass die Erwartungen der anderen sind Aber mir nicht helfen, wenn ich wirklich mein Leben leben will.
00:33:49: Das habe ich erkannt.
00:33:51: Ja, und ich finde es ganz schön wenn wir da eben auch mit gutem Beispiel vorangehen können.
00:33:57: Weil wenn man so in die Welt blickt ist das ja einfach eindeutig dass Reichtum-Unterfolge nicht gleichzusetzen ist mit Glück sondern es gibt eben auch Menschen die ganz mittellos sind was sich jetzt ein weißen Juri anguckt und der trotzdem glücklich ist.
00:34:12: und es gibt so viele Studien auch die beweisen dass es eben nicht eins zu eins Reichtums Erfolg und Glück Hand in Hand geht.
00:34:20: und da finde ich es total schön, dass du das auch dann in deinem Umfeld zeigen kannst.
00:34:26: Dass es auch anders geht.
00:34:28: Danach ist es ja wahrscheinlich jetzt auch nicht alles immer nur einfach sich in einem neuen Traxis zu Recht zu finden.
00:34:36: also stößt du jetzt auch wahrscheinlich immer wieder auf Herausforderungen oder?
00:34:41: Ja, auf jeden Fall.
00:34:43: Ich habe jetzt auch so ein bisschen einen Zeitproblem.
00:34:46: also ich möchte eigentlich die Arbeitszeit noch ein bisschen kleiner halten.
00:34:52: Zeitdruck ist auch ein Thema das mir manchmal schwerfällt dass sich nur wenig Zeit pro Patient hat weil es einfach so viele sind.
00:35:00: aber ich hab das Gefühl ich hab's in der Hand und kann die Sachen nach und nach noch verändern und verbessern sodass es dann auch weiterhin gut bleibt Und ich kann mehr wegstecken.
00:35:12: Ich bin irgendwie resilienter geworden, selbst wenn das jetzt mal ein zeitintensiver oder stressiger Tag ist.
00:35:20: Dann mache ich abends Yoga oder mach irgendwas anderes.
00:35:23: Bin wieder entspannt und habe neue Energie am nächsten Tag.
00:35:26: Das war früher nicht so.
00:35:27: Da hat sich das immer so hoch geschaukelt.
00:35:29: Jetzt kann ich da schon tolerieren und erkennen aber auch, dass es schon noch Sachen gibt die ich verändern möchte auf jeden Fall.
00:35:36: Es sind wahrscheinlich bis zum Damal ein paar mehr Schritte und manchmal muss ja auch einen Schritt sich erst mal so stabilisieren oder ein paar Wellen und dann kann darauf der nächste Schritt noch aufbauen.
00:35:49: Da bin ich sehr zuversichtlich gerade und freue mich auch wenn weitere Veränderungen kommen.
00:35:57: Schön, das klingt nach einer sehr guten Entwicklung.
00:36:01: Und eben es soll auch nicht so aussehen dass da mal Leben jetzt irgendwas ist.
00:36:04: wir haben eine Entscheidung getroffen Haken hinter und jetzt ist irgendwie alles nur noch easy.
00:36:08: Sondern das Leben geht ja weiter und es gibt immer wieder die Möglichkeit neue Entscheidungen zu treffen und Da kann eben yoga ein guter Begleiter sein.
00:36:18: Ja ich freue mich sehr dass sie jetzt schon seit einigen Monaten auch teil in der Community bist.
00:36:24: Wie war das denn für dich?
00:36:25: So jetzt haben wir schon vor diesem ersten intensiven Monat gehört, aber wie geht es dir sonst in dem Online-Studio?
00:36:31: Das ist ja ein bisschen erklärungsbedürftig.
00:36:34: deswegen lade ich immer wieder gerne auch euch ein um daraus erzählen weil es eben dieses Konzept sonst nicht so gibt.
00:36:41: Wie geht's dir damit?
00:36:44: Das geht mir sehr gut damit.
00:36:45: Es ist einfach ein sehr, sehr schöner Ort und auch so einen unkomplizierter Ort.
00:36:50: Das genieße ich auch sehr.
00:36:51: Und ja, ein Ort mit ganz vielen Möglichkeiten.
00:36:55: Er ist sehr vielfältig und man kann ihn ganz unterschiedlich nutzen und er ist irgendwie immer da.
00:37:01: also das ist... Wirklich eine ganz tolle Sache, das hätte ich mir so nicht vorstellen können.
00:37:07: Muss ich schon sagen, dass sich ein bisschen gezögert beizutreten?
00:37:10: Ich habe im März immer gedacht ja vielleicht und da dachte ich ne also wieso?
00:37:15: das traue ich mich nicht so einer Hemmung!
00:37:19: Also es passt eigentlich nicht zu meinem Beruf.
00:37:20: aber eigentlich bin ich introvertiert und mache auch sehr viel allein und hatte früher auch eine starke Sprechangst.
00:37:27: und dann hatte ich wieder so Gedanken ich kann noch nicht online mit so vielen Leuten mich da austauschen Und im Oktober habe ich es dann einfach gemacht, weil so ein... Es war einfach ein ganz großer Wunsch das zu machen.
00:37:41: Also keine Angst hat sich bestätigt!
00:37:43: Einfach sehr entspannt und ganz ehrlicher Austausch.
00:37:47: Ich war ja sehr mit Ihnen schau auch beschäftigte Jahre davor und mir war das gar nicht klar dass Yoga auch Gemeinschaft bedeutet und dass das so ein großer Teil davon ist.
00:37:58: und wie schön der auch ist.
00:38:00: Das kam durch die Community war in den Klassen vorher nicht so.
00:38:05: Zur Klasse bin ich einmal in der Woche hin und ich hatte voran hinterher eigentlich nicht so viel Lust, mich über was ganz anderes zu unterhalten weil es nicht so zum Yoga passte.
00:38:14: und erst jetzt wo man eben einen Rahmen hat, wo man sich über Yogathemen unterhalten kann habe ich auch so ein Gemeinschaftsgefühl dass man ja sehr individuell nutzen kann.
00:38:23: also Ich möchte es gerne noch weiter ausbauen das ist im Moment eine Zeitfrage dass ich nicht so viel live nutzen kann, aber natürlich hinterher alles noch machen.
00:38:34: Aber das Live ist eigentlich das ganz besondere.
00:38:38: Ja genau!
00:38:42: Und das heißt ja häufig, dass online Yoga so unpersönlich wäre?
00:38:47: Man hat bei dir schon gut rausgehört, dass es bei uns nicht so unpersonal zugeht oder?
00:38:53: Nee gar nicht unpersöhnlich.
00:38:55: also sehr offener Austausch auch und man hört sich so zu Obwohl man ja nicht beieinandersitzt, ist es so ein... der andere hört mir wirklich zu und versteht auch was ich sage.
00:39:08: Meine Sinn ist ja auch ein ähnliches Interesse und sind schon so ein gewisser Gleichklang in der Gruppe würde ich auch sagen Und jetzt habe ich ja auch... Es dauert vielleicht alles ein bisschen länger als es persönlich dauern würde aber jetzt hab' ich die ersten Mitglieder und dich auch persönlich kennengelernt.
00:39:30: Auch bei den anderen, die ich nicht persönlich kenne entwickelt sich so eine Vertraute halt.
00:39:35: Man eben die Gesichter, die Stimmen und auch die Charaktere trotzdem kennenlernt.
00:39:42: Ja das hat mich auch sehr gefreut dass du jetzt schon zu unserem Offline-Treffen kommen konntest in der Pfalt.
00:39:50: Wie war es denn für dich das erste Mal auch einige der Frauen in echt zu treffen?
00:39:57: Sehr schön war das!
00:39:59: Also auch dich einfach dann mal so deine Aura sozusagen, einfach wahrzunehmen.
00:40:06: Das war ganz toll!
00:40:10: weil ich jetzt auch deine Stimme schon sehr lang höre und das in der Phase angefangen hat, wo es mir ja wirklich nicht gut ging.
00:40:18: Ich immer diesen Podcast auf die Ohren habe und dann war alles in Ordnung und das ist ja schon eine recht lange Zeit so.
00:40:25: Und dann war das was ganz besonders dass wir uns mal ein Arm nehmen und auch die anderen und ich werde nie vergessen wie dieses oben in unserer Gruppe am Anfang geklungen hat Das war so ne Harmonie kräftig und tief, ja echt schön.
00:40:43: Das war was Besonderes!
00:40:47: Ja das ging mir auch so.
00:40:49: Das ist eh dann für mich immer schön weil wenn ich online unterrichte, dann höre ich ja nur mich beim Ohr und es ist immer schön wenn ich offline wieder unterrichtet auch die anderen zu hören.
00:41:00: und das war aber echt besonders wir waren total aufeinander eingeschwungen.
00:41:05: Es war echt ein schöner Moment Und du bist ja auch, und du hast ja noch jetzt gar nicht jahrelange Vorerfahrung im Yoga.
00:41:14: Aber trotzdem hast du dich schnell gut zurechtgefunden?
00:41:18: Oder wie war das für dich?
00:41:21: Ja ich habe mich schon gut zurescht gefunden.
00:41:24: Das stimmt!
00:41:26: Man sieht dann sozusagen auf dem Bildschirm auch wie andere... Also ich kann gut so am Modell auch lernen und gucke dann wie es bei anderen aussieht Und versuch das dann bei mir und du schaust ja manchmal auch in die Kamera.
00:41:40: Und hast dann schon gesagt, was man vielleicht noch anders machen könnte oder ausprobieren?
00:41:45: Oder gibt es so Varianten vor?
00:41:47: Ich habe schon das Gefühl, dass ich da weiterkomme.
00:41:51: Wir tauschen uns ja auch über Bücher aus.
00:41:53: Und ich hab ein Theoriebuch sozusagen über Assanas und lese dann da noch ein bisschen mit... Und zu den anderen Themen gibt es ja sehr viele Theorie-Angebote auch, und Kurse und Workshops.
00:42:07: Also das ist eine riesige Fülle... Das ist wie unerschöpflich eigentlich was es da in der Videothek alles gibt und das macht mir richtig Spaß!
00:42:16: Da habe ich so einen richtigen Wissensdurst, wie vielleicht früher in der Schule zuletzt?
00:42:20: Das ist schön immer mal etwas dann sich noch beizubringen.
00:42:26: Und auch obwohl die Gruppe, also es sind ja auch Yoga-Lehrerinnen.
00:42:31: Also die schon sehr viele Jahre fand ich trotzdem das ist nicht so stört dass es Unterschiede gibt im Ausbildungsstand.
00:42:39: Ich weiß noch wie du dann beim Offline treffen fragtest ob wir eine Assernamen vielleicht mal üben wollen Dass du mal guckst.
00:42:46: und ich dachte Ja bei einem herabschauenden Hund Da könnte man bei mir vielleicht schon mal noch gucken, was ja so eine Basissache wäre.
00:42:55: Und dann sagte die Anne aber ob wir nicht den Kopfstand nochmal üben wollen und das haben wir auch gemacht.
00:43:04: Das fand ich sehr beeindruckend wie barbetta neben mir stand ein zwei Minuten und dann ist sie runter und hat mich angestrahlt und gefragt ob ich auch hoch möchte und hat mir hochgeholfen und das war ein ganz tolles Gefühl.
00:43:16: Das war mein erster Kopfstand also überhaupt Und war ein richtig gutes Gefühl.
00:43:23: Ja.
00:43:24: Ach, wie toll!
00:43:25: Siehst du?
00:43:25: Das wusste ich gar nicht.
00:43:26: Aber ich war wahrscheinlich gerade woanders beim Kopfstand helfen.
00:43:29: Das freut mich ja total, dass du da deinen ersten Kopfstand gemacht hast.
00:43:32: Wie schön... Schöne Erinnerung.
00:43:38: Ich denke grad ganz gerne an das Treffen zurück
00:43:41: und
00:43:42: ich finde auch immer wieder ... irgendwie wir haben alle was gemeinsam, ne?
00:43:47: Wir interessieren uns alle für die gleichen Dinge.
00:43:50: Trotzdem ist so der Hintergrund.
00:43:51: manche kennen sich mit Agio Vida aus Manche sind auch Yoga-Lehrerin andere sind noch mehr unbeleckt und mehr neu dabei Und trotzdem funktioniert es finde ich immer richtig gut zusammen.
00:44:04: Wie ging's dir oder gehts dir mit den Gastlehrenden?
00:44:08: Wir haben ja immer wieder Gastlehrende auch aus Indien da.
00:44:12: wie ist das für dich auch von denen zu lernen?
00:44:16: Das ist auch sehr schön.
00:44:18: Also schon wenn du aus Indien unterrichtest, finde ich kommt so ein bisschen Indien und noch mehr natürlich, dass sie indischen Gastlehrer sind.
00:44:31: Ich weiß nicht wie man das in Worte fassen kann aber die haben einfach nochmal eine andere Art eben das zu lernen irgendwie.
00:44:39: Ich denke gerade auch, Ashish ist ja einer der Gastlehrer und da haben wir mal eine Meditation mit ihm gemacht wo er in ganz einfachen Worten von einer kleinen Flamme gesprochen hat.
00:44:50: Und ich weiß noch dass das eine ganz tiefe Erfahrung nicht nur für mich sondern für einige aus der Gruppe war.
00:44:57: Das war irgendwie so schlicht.
00:44:58: aber was ganz besonderes und das bringen eben die indischen Gastlehre Und die bringen einfach auch was von der Kultur und das ist sehr besonders.
00:45:08: Das hat man ja nicht, wenn man jetzt hier in Frankfurt in ein Studio geht.
00:45:12: Das ist schon toll!
00:45:15: Auch wenn du dann welche einlädst sozusagen um über Philosophie zu sprechen und wir dann auch fragen können... genau das ist richtig schön.
00:45:28: Das freut mich zu hören, weil genau das ist ja der Grund, warum ich immer wieder nach Indien reise.
00:45:33: Warum ich so gerne von indischen Lehrenden auch lerne und warum ich sie eben auch in die Wohnzimmer zu euch bringen möchte.
00:45:43: Und ich finde auch es gar nicht so leicht um Worte zu fassen.
00:45:47: Deswegen ist es schön, wenn man die Erfahrung macht.
00:45:49: aber ich denke ein großer Hintergrund ist einfach dass Yoga halt nun mal aus der Tradition von Indien kommt sind, dass natürlich noch mal irgendwie anders verkörpern können.
00:46:02: und das freut mich immer zu sehen wie euch das eben auch berührt und inspiriert.
00:46:07: Und auch dieses Schlichte was du gerade beschrieben hast mit dieser Technik die Ashish gelehrt hatte.
00:46:13: Das ist ja auch was ich so sehr immer wieder schätze.
00:46:16: Ich habe das Gefühl im Westen wird häufig so viel dazu gepackt und so viel vermischt und es ist häufig so bunt und ich mag eben auch sehr dieses... auf
00:46:27: jeden Fall.
00:46:28: Schön, dass du das auch erfahren hast.
00:46:33: Gibt es noch irgendwas?
00:46:34: Ja, willst du das sagen?
00:46:35: Es gibt oder es gab kann ich sagen irgendwie ja auch eine ziemliche Hürde.
00:46:39: also ich hätte nie gedacht, dass ich mal darüber nachdenke nach Indien zu reisen weil das natürlich schon ein sehr fremdes Land ist Und dass es da sicher auch Herausforderungen gibt, aber dadurch fallen irgendwie diese Hürden.
00:46:53: Dadurch, dass man sieht das einige aus der Gruppe nach Indien reisen und ein Teil der Gruppel zusammen nach Indienneis und du in Indien lebst ja auch zum Teil kriegt man da irgendwie so einen Kontakt, der das dann viel einfacher macht oder der es so Gedankenplatz macht sozusagen, dass wir auch nach Indiens reisen können.
00:47:13: Das finde ich auch sehr schön.
00:47:15: Auch insgesamt bekommt man einfach viel von den anderen mit aus der Gruppe.
00:47:21: Es gibt auch eine Teilnehmerin, die hat einen Sabbatikel gemacht und das war für mich auch so.
00:47:25: was wie oder es ist keine Ahnung, wie geht das?
00:47:27: Das kann ich nicht machen und dadurch dass man eben so Sachen von den Andern hört wird das viel einfacher, dass es eben auch im eigenen Leben sein könnte.
00:47:38: Ja stimmt!
00:47:38: Das war Dinina und vor ihrem Sabbatikel war sie ja auch hier zu Gast schon mal und hat berichtet.
00:47:45: Und ich glaube, ich sollte sie vielleicht auch noch einmal einladen, dass sie von Nariam sabbatical noch mal berichten kann.
00:47:51: aber uns hat sie ja auch schon ein bisschen berichtet und das freut mich, dass ihr euch da auch gegenseitig inspiriert.
00:48:00: Es wäre noch ein letztes Cottage frei im November Christina!
00:48:04: Ich lass es dich nur wissen... Ich freue mich sehr, wenn du früher oder später auch mal deinen Weg nach Indien findest.
00:48:15: Schön!
00:48:15: Ganz schöne Einblicke sind das.
00:48:19: Was würdest du sagen?
00:48:20: Wie verändert Yoga so dein Leben?
00:48:24: Wir haben ja schon gehört dass du eine dramatische Berufsentscheidung getroffen hast.
00:48:30: und gibt es auch noch kleine Dinge in deinem Alltag die du verändert hast seit du dich mit Yoga beschäftigst oder unterschiedlich bemerkst in Beziehung zu Menschen, in deinem Verhalten, im täglichen Rhythmus.
00:48:46: Also ganz kleine Veränderungen?
00:48:47: Oder weiß nicht ob die so klein sind dass ich zum Beispiel früher aufstehe und früher ins Bett gehe... Ja, findet mein Umfeld dann merkwürdig.
00:48:58: Wie kann das sein, dass du jetzt so früh aufstehst?
00:49:00: Das Umfeld stört sich auch manchmal daran an Veränderungen, weil dem Umfeld ja nicht klar ist, dass ich jetzt eigentlich so lebe wie ich gedacht bin.
00:49:08: Also, ich gehe gern früh auf.
00:49:11: Es ist die beste Zeit des Tages von halb sechs oder lieber noch früher und gehe auch gerne früh ins Bett.
00:49:20: Das war eine Veränderung anders... Ich mache jeden Morgen Yoga, immer die gleiche Abfolge mit kleinen Veränderungen je nach Tagesform.
00:49:32: Und ich beschäftige mich dann schon ganz anderen Sachen in meiner Freizeit.
00:49:37: Da hat sich viel verändert.
00:49:40: Es ist auch weniger ausgehen und mehr Beschäftigen mit ruhigeren Sachen.
00:49:47: Auch ich lese wieder und hab jetzt auch Singen wieder entdeckt, was ich als Kind so gern gemacht habe.
00:49:53: Und über einen Kirtan, den es in der Community gab, bin ich dahintergekommen, dass ich ja eigentlich sehr gerne singe und das sehr gut tut.
00:50:02: Also Yoga irgendwie hat es gemacht, dass sich authentisch einfach widerleben kann.
00:50:08: So wie ich mich wohlfühle... ...und nicht irgendwelchen anderen Regeln folgen sozusagen.
00:50:16: Richtig schön!
00:50:17: Und auch eine gute Anlass anzukündigen, dass demnächst hier Marie noch mal zu Gast sein wird.
00:50:25: Eine der Gastlehrenden, die du ja sicher auch schon kennengelernt hast und die wird ja auch ein bisschen zu kürtern erzählen.
00:50:33: also falls jemand nicht genau weiß was es damit auf sich hat von dem widmen wir uns.
00:50:38: ich glaube schon in der nächsten Folge dann etwas mehr.
00:50:43: Ja, das klingt alles so schön.
00:50:45: Christina ich freue mich total dass du hier etwas über dein Leben teilst und ich freu mich so zu hören weil genauso ist es ja gedacht dass das Onlinestudio eben Frauen auf ihrem Weg begleitet.
00:50:59: und ja das ist die Dinge bewirkt wie es bei dir offenbar bewirken.
00:51:04: das freut mich richtig doll.
00:51:07: Ich habe noch ein paar Abschlussfragen.
00:51:09: Für dich hast du noch vorher etwas, was du gerne noch loswerden willst?
00:51:13: Habe ich noch irgendwas vergessen oder gibt es noch etwas, das dir auf deinem Herzen
00:51:16: liegt?".
00:51:20: Also ich könnte mir vorstellen dass jetzt vielleicht jemand zugehört hat der auch so einen inneren Wunsch hat wie ich ihn da hatte und allein das würde mich einfach sehr freuen wenn das nach mehr Menschen sozusagen trifft.
00:51:37: Schön, danke dir, Christina.
00:51:41: Bist du bereit für meine Abschlussfragen?
00:51:43: Ich bin bereit!
00:51:46: Stadt oder Land?
00:51:48: Statt.
00:51:50: Tee oder Kaffee?
00:51:53: Ein Kaffe am Morgen und dann den restlichen Tag Tee.
00:51:58: Heraufschauender oder herabschaunder Hund?
00:52:01: Herabschaunder Hund.
00:52:03: Steak oder Regal?
00:52:08: Also im Moment... Noch Steak mit Tendenz zu vegan.
00:52:17: Sehr schön!
00:52:19: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
00:52:21: Sonnenaufgang.
00:52:25: Vervollständige die beiden kommenden Sätze, ohne Yoga wäre mein Leben
00:52:33: nicht mein wahres Leben.
00:52:37: wenn alle Menschen Yoga machen würden
00:52:42: dann wäre die Welt friedlicher und achtsamer.
00:52:50: Ganz lieben Dank, Christina.
00:52:51: Freut mich riesig dass du dir die Zeit genommen hast und über dich geteilt hast.
00:52:58: Und ja, dann bleibt mir noch eine Einladung an alle Höhlerinnen auszustrechen.
00:53:04: Alle die interessiert sind.
00:53:05: Es gibt eine Gratis-Klasse mit dem Adage und mir am sechsohnzwanzigsten Siebten – das ist ein Sonntag um zehn – wer Interesse an der Community hat hätte da die Gelegenheit mal unverbindlich reinzuschnuppern.
00:53:21: Die Gelegenkeit gibt es gar nicht so oft!
00:53:23: Und jetzt zum letzten Mal in diesem Jahr unter den Anschlussgeber ist die Möglichkeit sich zu dem Online-Studio anzumelden.
00:53:32: Ich danke dir, Christina und freue mich wenn wir uns dann demnächst wieder live im Onlinestudio sehen!
00:53:40: Danke für das schöne Interview, danke!
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