134 - Kirtan & der Yogaweg, den die Welt gerade braucht (mit Marie Om Nowak)
Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Marie über Kirtan als Teil des Bhakti Yoga und als eigenen Yogaweg. Denn Yoga ist so viel mehr als Asanas und der Weg der Hingabe führt nicht über den Körper, sondern über das Herz.
Marie ist Yogalehrerin, lebte und lernte in Thailand und Nepal, bevor sie ihr Herz endgültig an Indien verlor, wo sie heute Zuhause ist. Ihr Kirtan ist eine Einladung, über Klang und Gemeinschaft den Weg nach innen zu gehen.
Wir sprechen darüber, warum gerade unsere Zeit diesen Weg so braucht, in einer Gesellschaft, die so auf den Verstand fixiert ist und in der das Ego oft das Steuer übernimmt. Du erfährst, warum es so heilsam ist, mehr zu fühlen statt nur zu denken, wie Singen dir helfen kann, Ängste zu überwinden, und was das Besondere an der Wirkung von Sanskrit ist. Und natürlich klären wir die Frage, ob man an Gottheiten glauben muss, um Kirtan zu praktizieren.
Manche Menschen fremdeln zunächst, wenn sie Mantren hören oder singen sollen. In dieser Folge erfährst du, warum es sich lohnt, Berührungsängste zu überwinden und dich hinzugeben.
Du möchtest Kirtan mit Marie live erleben? Ab September bietet sie regelmäßig Kirtan im Dharma Haus an, meiner neuen Online-Plattform rund um vedische Weisheit. Zur Eröffnung findet am 19. September ein kostenloser Online-Kongress statt und Marie ist mit einer Kirtan-Session dabei:
Zur Anmeldung: https://www.dharmahaus.com/kongress Zur Community (in der Marie regelmäßig Gastlehrerin ist): https://lea-lemang.mykajabi.com/make-yoga-your-lifestyle-community
Links zu Marie Website: https://mahaveeryogashala.in/de Instagram: https://www.instagram.com/marie.om.yoga/
Weiterführende Links: https://lealemang.de/links/
Transkript anzeigen
00:00:17: Von Herzen willkommen bei Make Yoga your Lifestyle, den Podcast für ganzheitlichen Yoga und weder schon Weisheit.
00:00:25: Dieser Podcast lehte ich ein Klarheit Orientierung und Verbindung in dir selbst zu finden jenseits von Selbstoptimierungsdruck und der ständigen Suche im Außen.
00:00:36: Heute ist Nari zu Gast und wir sprechen über das wunderschöne Thema Kirtan.
00:00:40: Herzlich Willkommen Marie!
00:00:42: Vielen Dank.
00:00:43: schön dass sich wieder dabei sein darf.
00:00:46: Ich freu mich auch sehr, dich wieder hier zu haben.
00:00:48: Du warst nämlich schon mal in Folge eighty-seven da!
00:00:51: Das ist jetzt schon eine ganze Weile her und ich weiß noch wir hatten damals schon so viel zu quatschen dass ich eigentlich dachte wir werden schon viel schneller wieder dazu kommen.
00:01:01: aber ja Jetzt bist du da?
00:01:03: In deinem Leben ist einiges passiert seit dem letzten Mal.
00:01:08: also für alle die dich noch nicht kennen was sich nicht verändert hat du lebst immer noch in Indien mit seinem Mann Ashish Und du leitest Kirtans, du bist die Yoga-Lehrerin und du bist eine geschätzte Gastlehrerin auch in meiner Community immer wieder.
00:01:25: Was sich verändert hat, du arbeitest inzwischen nicht mehr für mein Palm Leaf und konzentrierst dich dafür noch mehr auf deine Yogartätigkeiten.
00:01:33: unter anderem wirst du auch in diesem Jahr zum Beispiel ein Retreat geben in Indien.
00:01:38: ist das soweit ganz vollständig oder würdest du noch was dazu fügen wollen?
00:01:42: Ja, wenn man das einmal so zusammenfassen möchte kurz dann würde ich sagen ist es recht vollständig.
00:01:48: Ich bin gerade in Deutschland um das vielleicht noch dazu zu sagen.
00:01:51: Ich lebe immer noch in Indien und bin jetzt gerade auf meinem jährlichen Sommerbesuch bei meiner Familie.
00:01:58: Sehr schön.
00:01:59: Genau, jetzt haben wir uns ja auch zum Glück mal wieder in echt gesehen und haben ein bisschen Zeit hier in Deutschland zusammen verbringen können.
00:02:06: das war richtig schön Und heute dafür wieder online.
00:02:12: Wir wollen uns heute über dieses schöne Thema Kürtern unterhalten.
00:02:17: Kannst du dich dann noch dran erinnern wann du das erste Mal da einem Kürtern warst?
00:02:25: Darüber habe ich nachgedacht die letzten Tage, so eine Vorbereitung auf unser Gespräch.
00:02:28: Wie bin ich dann eigentlich dazu gekommen?
00:02:31: Und ich finde den Weg auch total spannend wenn ich selber drauf zurück gucke weil das am Anfang für mich auch irgendwie gar nicht so ne Praxis war, die sofort geklickt hat.
00:02:45: bzw fangen wir kurz an wie ich dazugekommen bin.
00:02:49: Ich bin habe ich meine Sachen gepackt und bin reisen gegangen.
00:02:53: Und bin durch Südostasien gereist, da war auch ein Fokus von mir mich mehr mit Yoga zu beschäftigen vor allem aber noch im Sinne von Asana-Praxis also von der körperlichen Praxis weil das... Es war nicht das einzige was ich kannte Aber es war der größte Teil die ich kankte so aus den deutschen Studios und was man eben von Yoga sieht in dieser Welt ist ja vor allem die körperliche Praxis.
00:03:19: Ich bin dann nach ein paar Monaten, nach sechs Monaten nach Thailand gekommen und habe da einen Yoga-Teacher-Training gemacht auf der schönen Insel Kopangan.
00:03:28: Und... Da war es tatsächlich ein Lehrer von uns, der mal ohne es irgendwie zu benennen mit uns gemeinsam gesungen hat.
00:03:36: Ich glaube, nach der Geschichtsstunde oder nach der Philosophiestunde hat er seine Gitarre genommen und hat mit uns – ich weiß gar nicht mehr was genau!
00:03:46: Ich glaube das war irgendein Schiefermandra – mit uns gesungen Und das war so ein schönes Gefühl mit der Gruppe.
00:03:51: Wir waren eine relativ kleine Gruppe für den TTC von zwanzig Leuten und wir saßen wirklich in einem ganz kleinen Kreis und haben einfach gemeinsam gesungen, und das war... ...ein schönes Gefühle!
00:04:02: Einfach ohne dass ich weiß was es ist und was ich da singe und so War das einfach ein schönest Beisammensein.
00:04:09: Und für mich war Musik auch schon immer sehr wichtig im Leben.
00:04:12: Ich weiß gar nicht, ob ich im letzten Podcast auch mal so davon erzählt hab aber Musik war schon immer irgendwie relevant für mich.
00:04:19: Ähm...ich habe als kleines Kind angefangen Keyboard zu spielen.
00:04:22: Nicht lange!
00:04:22: Aber das hat mir so ein Grundverständnis von einfach Notenlesen und solchen Sachen gegeben Rhythmus und solche Themen.
00:04:31: Ich hab immer viel Musik gehört.
00:04:33: Das war zwar dann Popmusik, Rockmusik ... Die Scharze rauf rund runter und die Backstreet Boys als ich groß geworden bin!
00:04:39: Aber das war immer ein großer Teil meines Lebens weil ich einfach gemerkt habe was das für einen Einfluss auf Emotionen hat.
00:04:47: Wenn man sich nicht gut fühlt wenn man irgendwie Herzschmerz hat dann macht man sich auch noch die schlimmsten Herzschmetzglieder an und man so richtig in diesem Gefühl.
00:04:55: Deswegen weiß ich einfach, was für einen Effekt Musik hat auf mich persönlich.
00:05:00: Ich bin viel zu konzerten gegangen gerade als ich nachher in Hamburg gelebt habe.
00:05:04: Viel zu kleinen Künstlern auch gegangen wo es wirklich so ein kleiner Kreis ist, in der kleinen Kneipe oder wie auch immer und deswegen war Musik schon irgendwie ein Thema für mich.
00:05:14: und dann als wir da mit diesem Lehrer in dem in der Yoga-Lehrerausbildung gesungen haben das macht irgendwie Spaß aber ich wusste wie gesagt überhaupt nicht wie man das nennt, was es ist.
00:05:26: Und dann als dieses TTC diese Ausbildung zu Ende war sind ein paar von uns aus dieser Gruppe noch auf der Insel geblieben weil wir einfach Zeit haben und Wir sind dann zu einem tatsächlichen Kirtan-Event gegangen von einer Lehrerin die man kannte vom Namen her.
00:05:42: Die kommt ursprünglich aus Japan hat aber lange auf Kupangang gelebt reißt jetzt auch viel rum gerade mit Kirtans und die ist so Mitreißend.
00:05:54: Wir sind da hingegangen, wir waren vielleicht dreißig Leute in dem Raum und es war so herzöffnend und so erfüllend.
00:06:02: Und auch hier wieder ich wusste nicht genau was singe ich da?
00:06:05: sie hat immer ein paar Worte dazu gesagt aber einfach so dieses Gefühl In diesem Raum zu sein an nichts anderes zu denken Einfach ihrer Stimme zu folgen dann wird ja häufig in diesen Call and Response also um Wechselgesang gesungen Derjenige, der Kirtan leitet singt eine Zeile und die anderen wiederholen es.
00:06:24: Und das ergibt so ein Gefüge oder so eine Atmosphäre, die ganz speziell ist.
00:06:30: Das war mein Einstieg in Kirtans.
00:06:33: Dann bin ich ihr gefolgt auf Spotify, glaube ich, und habe ihr dann lange, lange ihre Lieder rauf- und runtergehört... Und ich überlege gerade den Namen.
00:06:45: Ich kann den Namen immer, bringe ihn immer ein bisschen durcheinander.
00:06:48: Akari Tamura glaube ich heißt sie Kann sie dir nachher nochmal geben falls die Zuhörer auch mal reinschauen möchten weil die macht das wirklich ganz ganz ganz toll.
00:07:00: und Ja so bin ich in Kirtan eingestiegen und dann Genau ich mache mal ganz kurz fast for what?
00:07:11: Da habe ich meine erste Yoga-Lehrerausbildung in Indien gemacht.
00:07:14: Meine zweite insgesamt, da war meine erste in Indie in einem Aschrauben, in einer Jugerschule wo Kirtan jeden Abend gesungen wurde und da wurde es auch wirklich so benannt als Kirtann abends um, ich glaube, neunzehn Uhr oder zwanzig Uhr sind alle zusammengekommen.
00:07:27: wir waren fünfzig Leute in der Gruppe und wir haben Kirtán gesungen unsere Lehrerin vorne auf der Bühne und wir alle drum rum und auch wieder mit diesem Wechselgesang.
00:07:38: Diesen Training, oder das waren zwei Trainings bei denen ich war.
00:07:42: War eine Herausforderung für uns Teilnehmenden dass jeder mindestens einmal in diesen dreißig Tagen wie wir da waren in jedem Kurs nach vorne auf die Bühne müssen und selber einmal hier dann leiten müssen ohne Instrument ohne alles.
00:07:58: Das kann irgendein Lied sein!
00:07:59: Es war gar nicht mal dass Wir müssen jetzt irgendwelche Sanskritmann drin singen sondern ehend ein Lied, was uns glücklich macht.
00:08:06: Was uns fröhlich macht vielleicht auch in unserer eigenen Sprache und da haben die Leute alle möglichen Lieder gesungen.
00:08:11: Aber einfach so diese Überwindung auch oder dieses Erlebnis sagen wir mal so überwinden aber auch dieses Erlebnis eine Gruppe zu leiten und die Stimme auch zu öffnen.
00:08:21: Und ich weiß wie ich gezittert habe Wie espenglaub als ich auf diese Bühne musste Einmal dass da fünfzig Leute mich gerade angucken.
00:08:32: Ich war aber auch nicht vertraut, überhaupt auf eine Bühne zu singen vor anderen zu singe.
00:08:37: Ich hab gerne gesungen zu Hause für mich alleine Aber fand jetzt meine Stimme nicht besonders schön und so Und das war natürlich macht das was mit einem wenn man dann da vorne singen soll Auch wenn es immer heißt im Kärtern Gerade am Kärter du musst keine schöne Stimme haben.
00:08:50: Es geht darum dich zu öffnen.
00:08:53: Aber ich habe's so gebibbert und das war So als ich wieder von dieser bühne runter durfte.
00:08:57: es war so ein Okay, ich habe es geschafft jetzt aber nie wieder Und das war so mein erstes Erlebnis von auch wirklich kirteren Leiden, vorne auf der Bühne zu sitzen.
00:09:06: Ich glaube ich habe sogar auch einen Sanskrit Mantra dann ausgewählt was ich gut kannte oder mittlerweile dann gut kante Skivashambo und wo die Leute auch, wo ich weiß wenn die Leute gehen gut mit und so.
00:09:18: aber es war trotzdem so eine Überwindung Und das war mein Einstieg mit Kirtan.
00:09:23: Dann bin ich während Covid wieder zurück nach Deutschland gekommen, habe mein erstes Harmonium gekauft und das Harmonium für mich war noch mal so ein Game-Changer weil das für mich eine Unterstützung ist für meine Stimme wo ich mich einfach sicher fühle.
00:09:38: für alle die einen Harmonium vielleicht noch nie gehört haben oder noch nie gesehen haben indisches Harmonium spielt man am Boden sitzend und es ist so ein bisschen Leute, die das nicht kennen.
00:09:48: Das zum ersten Mal sehen sagen wir das ja wie eine Ziamonika.
00:09:51: Ich glaube ne?
00:09:51: Die Ziamoniakas haben auch diesen Blasebald.
00:09:54: Und seitdem ich Harmonium gelernt habe zu spielen mit diesem vollen Ton, diesem vollem Klang, so'n bisschen...ich weiß nicht ob man's mit einer Orgel vergleichen kann Aber es hat schon einen sehr speziellen Klang.
00:10:07: Und das war dann für mich auch noch mal so, okay ich möchte mich mehr damit befassen und ich möchte lernen dieses Harmonium zu spielen.
00:10:13: Ich möchte lernen mit dem Harmonium singen.
00:10:16: Das hat für mich nochmal irgendwie ein bisschen nach vorne gebracht weil ich mich einfach viel sicherer gefühlt habe, weil ich eine Begleitung hatte.
00:10:24: Genau!
00:10:24: Und seitdem ist es einfach ein Teil meines Lebens für mich selber in meiner Praxis... ...in meinen Unterricht, Tennen usw..
00:10:34: Magst du uns noch mal mitnehmen in den Moment, wo du dann da in deiner Ausbildung das vor fünfzig Leuten gemacht hast?
00:10:42: Die war schon wo zu singen.
00:10:43: Weil du hast gesagt danach war es total erleichtert.
00:10:45: aber war dazwischen auch ein Moment wo es Spaß gemacht hat?
00:10:48: oder war es auch während des ganz viel Stress als du auf der Bühne warst?
00:10:52: Nein ich glaube es hat auch Spaß gemacht ist schon länger her deswegen weiß es gar nicht mehr genau.
00:10:55: Aber Ich habe mich nicht getraut viele Menschen anzugucken weil ich nicht sehen wollte sind jetzt gelangweilt oder so.
00:11:03: Aber ich hatte eine Person, mit der ich auch ne gute Beziehung hatte.
00:11:07: Die saß relativ weit vorne und die ist sehr gut da drin jemanden zu unterstützen.
00:11:11: Und die saß da!
00:11:12: Und die hat so gelächelt... Das war so hahh schön okay.
00:11:16: Dann habe ich meine Augen wieder zugemacht und hab einfach weiter gemacht.
00:11:21: Es war wirklich so dieser Moment hochzugehen alle gucken dich an und anzufangen.
00:11:27: Und dann glaube ich war es aber schon auch Okay, währenddessen.
00:11:30: Aber weil ich vor allem versucht hab alles auszublenden... Weil da war es natürlich noch so... Man war sehr fokussiert auf das Außen.
00:11:37: Im Kehr dann geht's ja v.a.
00:11:39: darum nach innen zu schauen bzw gar nicht nach inne zu schauen sondern einfach nach innes zu fühlen.
00:11:44: und Da wars aber so.
00:11:46: oh mein Gott singe ich jetzt schief singen die richtigen Worte.
00:11:50: da ist man natürlich überhaupt nicht so in der Praxis, wie es sein soll.
00:11:54: Aber das war zumindest der erste Schritt und wenn ich das vielleicht nicht gemacht hätte dann wäre ich vielleicht nicht da wo ich heute bin dass sich irgendwie in Gruppen das auch gerne mache oder in welchen zu welchen Gelegenheiten auch immer.
00:12:05: also von daher möchte ich das nicht möchte Ich das nicht missen diese Gelegenheit.
00:12:09: aber das war schon so.
00:12:11: Man wurde so das war halt nicht deine Wahl wurde so gezwungen mehr oder weniger innerhalb dieser dreißig Tage Ihr könnt es euch aussuchen, warnen.
00:12:19: Also man hatte so ein bisschen Wahl.
00:12:21: aber wenn man eben sich selber nicht gemeldet hat freiwillig dann wurde man auch zitiert.
00:12:25: Aber ich glaube ich habe mich freiwillige gemeldesweise okay Ich gehe denn mal und dann das hinter einzuhaben war dann aber auch War dann auch Okay.
00:12:33: Und dann das sollte ich vielleicht noch dazu sagen ganz spannend?
00:12:36: Ich bin ja in dieses aschram zurückgekehrt.
00:12:38: zweitausend Lass mich lügen zwei und zwanzig, genau.
00:12:42: Zweiundzwanzig nach Covid bin ich wieder reisen gegangen war in Nepal relativ lange in einem Aschramm wo wir auch jeden Tag, jeden Abend zusammengesungen haben.
00:12:50: Und dann bin ich zurück in das Aschlamm in Indien wo auch weiterhin noch Yoga-Teacher Training stattgefunden haben aber in kleineren Gruppen.
00:12:59: Aber da war es jetzt so.
00:13:00: Ich möchte gerne nach vorne Darf ich?
00:13:02: Darf mich Hallo hier?
00:13:03: Ich hatte glaube ich auch eine... Ach meine Lehrerin hat ein Harmonium.
00:13:06: Genau dadurch hatte ich auch mein Harmonium dabei oder hatte ich einen Harmonium da Und hab halt auch einfach gemerkt, was das mit anderen macht.
00:13:14: Auch Menschen die das vielleicht noch nicht kennen.
00:13:16: Wir haben da in diesem Arschstramm viele Menschen aus anderen Ländern, die eben auch gar keine Behörungen damit hatten so wie ich vor vielen Jahren davor und das war ein so witzig zurück zu blicken dass da alles angefangen hat um jetzt nochmal wieder da zu sein mit der anderen Selbstverständlichkeit und einem anderen Selbstbewusstsein, weil es einfach so normal für mich geworden ist.
00:13:40: Durch die Erfahrung in Nepal auch in dem Aschrem jeden Abend, fast jeden Abend haben wir zusammengesessen und das war ganz normal dass alle irgendwie mal gesungen haben ob nur mit Harmonium ohne Harmonium.
00:13:51: aber das war so eine gemeinsame Praxis ein gemeinsames Abschließend des Tages am Abend nochmal Herze öffnen Gemeinschaft und zusammen sein Und dann konnte man alles irgendwie loslassen und in Ruhe ins Bett gehen.
00:14:05: Und ja, es ist ganz spannend zu beobachten wie nervös ich ganz am Anfang war und wie man dann auch so mit dem Kopf eben dabei war.
00:14:14: Ich glaube das war dann auch, dass ich eben gelernt habe oder... Ja, mehr darüber gelesen habe oder erfahren hab.
00:14:22: Worum geht's denn eigentlich?
00:14:23: Ach es geht nicht darum dass ich gerade singe oder dass ich schön singe... ...oder wie auch immer!
00:14:26: Ich kann auch total schief singen.
00:14:28: Das ist darum gehts nicht.
00:14:29: Es geht darum das sich von Herzen singt und das ist wirklich eine... auf Deutsch, ich mag das Wort nicht so gerne aber eine Opfergabe ist ein Offering.
00:14:39: Wie sagt man das?
00:14:40: Hast du ein anderes besseres Wort für Offering auf Deutsch?
00:14:43: im deutschen Kontext.
00:14:45: Ich glaube, wir finden
00:14:47: einfach Opfergabe ist für uns so ...
00:14:50: Hat sowas Negatives für die Menschen auf diesem Hül aber es ist einfach ein Geschenk oder eine Verbindung mit wie auch immer man das nennen möchte Gott Universum keine Ahnung eine höhere Kraft und dass es nicht um dich selber geht sondern dass es um diese Verbindung geht Mit dieser höheren Kraft die in uns allen auch drin steckt Dieser Kern Und deswegen auch die Gemeinschaft.
00:15:10: so schön als man das zusammen macht Und wie gesagt, auch einfach abschaltet.
00:15:15: Das ist eine meditative Praxis!
00:15:17: Wenn ich merke... Ich denke jetzt gerade irgendwie an meine Einkaufsliste von morgen.
00:15:21: erstens bin ich dann wahrscheinlich quatscht und singen irgendwie total falsche Worte oder vielleicht ist es schon so automatisch dass ich die richtigen Worte singe aber ich bin ja gar nicht da und dann sich wieder zurückzuholen.
00:15:34: Krishna das ist ein sehr großer, sehr bekannter, vielleicht auch der bekannteste Kirtansänger auf der Welt aus den USA Und der sagt das auch immer.
00:15:42: So schön, dass es kann tausendmal sein während du irgendwie fünfzehn Minuten singst, dass du immer wieder schweifst ab und du holst dich wieder zurück.
00:15:48: Du schweift ab und holt sich wieder zurück!
00:15:50: Das ist ein ständiges Sich-wieder-zurückzuholen in den aktuellen Moment, in die Präsenz.
00:15:57: Und das ist eben auch etwas sehr Militatives, ne?
00:16:00: Man weiß ja, wie vielen Menschen Meditation sehr schwerfällt.
00:16:04: Weil es letztendlich Vorbereitung braucht, um einfach in Stille sitzen zu können.
00:16:10: Bei den meisten macht der Geist dann doch Gretstein dazwischen.
00:16:16: Das ist eben auch was viele Menschen im Kürtern erleben.
00:16:20: Dass sie da eben in diese Verbindung kommen und der Geis durch wird.
00:16:25: Und man kommt da ... für aber ins Fühlen.
00:16:27: Wir sind jetzt schon voll im Thema drin und ich werde da noch ein paar, die uns zuhören, für die dieses Wort kürtern vielleicht noch ganz neu ist.
00:16:36: Man hat jetzt glaube ich schon von dem was du erzählt hast irgendwie gehört was ein Kürtern ist, aber magst du trotzdem nochmal für einen absoluten Neuling erklären?
00:16:43: Was ist denn überhaupt dein Kürter?
00:16:45: Ich versuch's!
00:16:47: Also Kirthanna ist ein Wort das aus dem Sanskrit kommt, aus der alten indischen Sprache und daher kann man es ableiten Das bedeutet so viel wie Loben oder Preisen, Ehren.
00:17:00: Und das ist genau das was wir in Kirtan machen.
00:17:04: Ich habe versucht auch noch mal ein bisschen rauszukriegen, wie alt eigentlich die Praxis von Kirtans ist weil man irgendwie auch immer davon ausgeht dass es eine uralte Praxis ist dieses gemeinsame Sing.
00:17:15: und ja die Idee gemeinsam irgendwie Ich sage jetzt mal Gotteslieder zu singen, findet man ja auch in vielen anderen Religionen.
00:17:25: Oder muss gar nicht das Singen sein?
00:17:28: Die Vorläufer davon kann man so in der Bakti-Bewegung finden.
00:17:31: Bakti ein Weg des Yoga und die Bakti Bewegung ist ein Teil der Geschichte wie Yoga sich entwickelt hat.
00:17:40: Poesie.
00:17:41: So heißt es poetry, wollte ich sagen auf Englisch.
00:17:43: Poesi war auch ein großes Thema.
00:17:45: Es wurden viele Gedichte geschrieben für verschiedene Gottheiten im Hinduismus.
00:17:52: in diesem Kontext der indischen Kultur und Traditionen und dem Hinduismus haben ja so viele verschiedene GotTheiten.
00:17:58: letztendlich wenn man da mal bisschen raussumt ist alles Eins, aber sie haben viele verschiedene Rollen.
00:18:07: Sozusagen wie wir auch in unserem Leben verschiedene Rollens haben.
00:18:10: Wenn wir zur Arbeit gehen sind wir irgendwie Mitarbeiter oder vielleicht auch Chef von jemandem oder Teamkollege und wenn wir zu Hause sind, sind wir vielleicht Mutter- oder Tochterpartner, Ehefrau, wie auch immer.
00:18:20: Und so ist es eben auch im Kontext von Hinduismus, wo wir so viele verschiedene Gottheiten haben das verschiedene Gotthalten mit ihren verschiedenen Namen, verschiedene Rolln erfüllen.
00:18:30: Und in Kirtan werden wir jetzt mal kurz zu der Praxis kommen, von der wir heute sprechen die ich würde mal sagen wenn wir zurückblicken auf eine tausend Jahre mehrere Tausend jahre alte Praxis von Yoga und wedischer Tradition dann ist es relativ modern relativ neu würde ich sagen.
00:18:50: Dann geht es darum in Gemeinschaft zu singen meistens, vor allem in diesem Wechselgesang.
00:18:57: Also die Person, die Kirtan leitet singt eine Zeile und dann singt die Gruppe quasi nach.
00:19:05: Und so ist es ein Geben oder ein Neben- oder ein Einatmen, ein gemeinsames Atmen sozusagen.
00:19:10: Ein Einatman, ein Ausatmen und das wird immer ganz unterschiedlich beschrieben.
00:19:14: Dadurch dass es aus der indischen Tradition kommt sind es eigentlich Sanskrit Mantren, ich nehme jetzt mal das Wort Mantren gerade in den Mund weil das häufig das ist womit wir das beschreiben was wir singen und ich auch häufig noch das so sage.
00:19:33: Ich aber auch grade noch viele neue Sachen lerne und manch anderer würde vielleicht gar nicht sagen dass ein Mantra ist was wir Singen.
00:19:40: Aber ich sag's jetzt mal ganz kurz Ganz einfach Wir singen Sanskrit-Mantren also der alten indischen Sprache.
00:19:48: Und genau, es geht darum in Gemeinschaft zu sein.
00:19:52: Es geht darum eben diese Verbindung zu dem was ich gerade schon gesagt habe zum Göttlichen, was auch immer man damit verbindet.
00:20:00: Das ist jetzt nicht so dass man Hindu sein muss um das zu tun oder dass man in irgendeiner Form religiös sein muss aber man muss eben offen sein oder man sollte offen sein sagen wir so.
00:20:15: Irgendeine höhere Kraft gibt und das mag vielleicht für dich, dass Universum sein.
00:20:19: Man hört das heutzutage so viel in der spirituellen Szene.
00:20:23: Es wird immer von dem Universum gesprochen was soviel leitet und es hat das Universum in die Wege geleitet Und das ist genau das was ich eben als Gott beschreiben würde.
00:20:32: wenn wir von Gott sprechen gerade im Westen auch Auch in Ländern wo wir sehr christlich geprägt sind dann zumindest Ich habe dann immer von Gott so ein Bild gehabt weiß ich nicht, alter bärtiger Mann der im Himmel sitzt und uns zuschaut im Leben.
00:20:47: Und am Ende des Lebens dann wurteilt, ob wir in den Himmel oder die Hölle kommen ist jetzt man ganz einfach gesagt.
00:20:52: aber für mich ist Gott eben mittlerweile was ganz anderes und zwar diese die Essenz des Lebens, diese Energie, diese Urkraft, aus dem wir alle entstanden sind.
00:21:03: Aus der das Universum entstanden ist und was uns heute noch alle zusammenhält und verbindet wo wir auch wieder hingehen wenn wir diesen Körper verlassen, diese Erde verlassen wo wir wieder herkommen wenn wir wieder reinkanieren und so Und damit in Verbindung zu treten und eben einfach mal zu sein Wenn man Ja, wenn man das noch nicht erlebt hat dann ist es schwer nachzuvollziehen glaube ich aber einfach in dieser Gruppe zu sein Auszublenden am besten wenn man in die Tür reinkommt auszubländen was heute schon alles doof war.
00:21:35: Was vielleicht auch alles schon schön war Einfach weg damit und ganz präsent zu sein Und dass eben auch dieser meditativer Aspekt von dem wir gerade schon gesprochen haben Es geht darum Präsenz zu sein immer wieder sich zurückzuholen zu den Worten.
00:21:50: Häufig ist es auch so das Kirtans sehr euphorisch sein können.
00:21:56: Menschen stehen auf und tanzen, also das hat man auch, es kommt immer so ein bisschen drauf an die Person, die das leitet.
00:22:02: Das kann auch sehr schnell und dynamisch sein.
00:22:04: Und wie gesagt, die Leute tanzen dann rum Man kann einfach mal loslassen.
00:22:10: Die Last des Lebens, die Last des Alltags und so weiter.
00:22:13: Also man kann einfach nur mal sein wie man sein möchte und sich nicht drum scheren was um ein rum passiert.
00:22:20: Und wenn alle um einen Rum tanzen und man fühlt sich aber nicht danach und bleibt einfach sitzen ist das auch völlig fein.
00:22:24: also es ist eine sehr individuelle Praxis.
00:22:29: Darum geht es beim Ketter, zusammenzukommen in Gemeinschaft zu sein.
00:22:33: Loszulassen, in Verbindung zu gehen mit einer höheren Kraft oder vielleicht auch wenn man damit nicht resoniert, vielleicht auch mit dieser Kraft die in uns steckt der Kern von uns Seele mag man vielleicht nennen das was tief in uns ist was so bedeckt ist von all diesen Schichten die uns auferlegt werden durch unser Leben von klein auf an und dass wir das einfach alles mal ablegen können Seinen können.
00:22:59: Ich glaube, das ist das Einzige oder das Beste wie es beschreiben kann einfach sein.
00:23:03: Einfach zu sein und nicht drüber nachzudenken.
00:23:05: Wie gesagt sing ich jetzt gerade schön Singe ich irgendwie schief?
00:23:08: Wie sehe ich aus?
00:23:09: Wie nehmen die anderen mich grade war Sondern dass einfach mal alles los zu lassen was uns sonst im Alltag glaube ich viel zu sehr beschäftigt.
00:23:17: Das würde ich sagen Es kehrt dann.
00:23:21: Ja, sehr schön erklärt.
00:23:23: Danke dir!
00:23:24: Und für viele kann es trotzdem glaube ich noch fremd sein.
00:23:28: was hat denn jetzt Singen mit Yoga zu tun?
00:23:30: Was ja einmal diesen Ursprung hat das einfach bei uns im Westen oder auch in dieser modernen Yoga-Bubble Menschen halt denken Körperübung sei Yoga aber Körperübungen sind Theaternass und Yoga ist hier ein sehr
00:23:43: großes
00:23:44: Feld und es gibt verschiedene Yogawege.
00:23:47: Und würdest du denn auch zustimmen, dass man letztendlich auch gar keine Körperübung machen kann?
00:23:54: Sondern stattdessen zum Beispiel kürzer praktizieren kann.
00:23:57: Weil es jetzt endlich einfach ein anderer Weg ist der zum gleichen Ziel führt.
00:24:01: Total auf jeden Fall würde ich sofort so unterschreiben.
00:24:05: Es gibt verschiedene Wege wie Du's gerade schon gesagt hast im Yoga und viele im Westen kennen eben nur diesen auch nur einen kleinen Teil von einem Weg und das ist eben Asana, die körperliche Praxis auf der Matte.
00:24:18: Und deswegen wird es häufig so abgetan als eine Form von Workout!
00:24:23: Ich gehe jetzt heute nicht zum Pilates, Reformer-Pilates ist ja offensichtlich jetzt das neue Ding sondern ich geh zum Yoga.
00:24:30: aber man sieht das einfach nur als...ich möchte ein bisschen schwitzen, ich möchte was tun für meinen Körper.
00:24:37: Das sind alles Nebenwirkungen, das macht Yoga ja auch wenn wir Assana praktizieren.
00:24:41: Es tut unserem Körper gut und es kann auch sehr anstrengend sein.
00:24:47: Es kann ja auch sehr irgendwie Muskeln aufbauen und den Körper trainieren und so.
00:24:51: aber das ist eben nicht der einzige Weg.
00:24:54: Und es gibt noch andere Wege unter anderem eben Back-Dioga und Back Dioga ist der Weg der Hingabe Und man kann auch beides praktizieren.
00:25:04: Man kann natürlich auch morgens eine Assene praktizierend, dann bakt die Yoga praktiziert.
00:25:10: und komme ich gleich noch ein bisschen mehr zu.
00:25:11: Man kan Karma-Yoga praktiziere.
00:25:13: Das ist das Yoga des selbstlosen Tuns zum Beispiel oder generell des Tuns.
00:25:19: aber es geht vor allem darum selbstlos Dinge zu tun usw.
00:25:23: Und man kan eines davon praktiziern und man kann sich Yoga praktisieren der Menschen nennen Oder man kann alles zusammen praktizieren, gleichzeitig oder auch was ich bei mir festgestellt habe.
00:25:37: Es verändert sich ständig.
00:25:39: Ganz am Anfang war es bei mir viel Astana weil ich auch gar nicht mehr wusste.
00:25:44: Jetzt im Moment ist es vor allem viel Meditation in Form von Mantrameditationen.
00:25:51: Nicht in Form Kirtan-Kirtern ist eben Singen aber Mantra Rezitieren.
00:25:55: so würde ich das vielleicht sagen Assana, auch gerade wieder ein bisschen.
00:25:59: Aber hat nicht so... ist nicht die Priorität auf meinem Weg und von daher... Ich finde das immer ganz spannend wenn Menschen eben sagen ja ne Yoga ist nichts für mich weil sie einfach nur denken ich bin nicht gelenkig, so war ich früher auch als ich das noch nicht wusste.
00:26:12: nie zum Yoga gehe ich nicht weil ich bin ja total ungelenkig und so.
00:26:15: aber vielleicht is Yoga was für dich im Sinne von Kirtan backt die Yoga-Hingabe Dein ganzes Leben darauf auszurichten, in diese Verbindung zu gehen.
00:26:24: Nicht nur in Form von Kirtan und Singen sondern vielleicht auch wenn du dein Essen kochst das du präsent bist dass du vielleicht auch währenddessen man drin singt, man drin chantest wie auch immer hast du ein kurzes Gebet vielleicht sprichst vor dem Essen.
00:26:40: Das ist auch alles, alles backt die.
00:26:42: wie gehe ich miteinander um mit anderen Menschen um?
00:26:45: Weil auch andere Menschen sind in dem Sinne etwas Göttliches weil wir alle aus dieser aus dieser Quelle kommen und das ist man kann dem nach quasi und deswegen is ja Yoga für uns auch nicht nur die Praxis auf der Matte sondern ein Lebensweg weil jeder Moment im Leben irgendeinem Yoga-Weg zugeschrieben werden kann.
00:27:08: Und ich eben so den ganzen Tag Yoga praktizieren kann.
00:27:11: und wenn es eben dann einmal die Woche, einmal im Monat, einmal am Tag beim Singen, beim Kirtern singen ist oder auch nicht Kiertern singt.
00:27:18: Ich kann ja auch alleine zu Hause singen.
00:27:20: Es muss ja nicht immer in Gemeinschaft sein.
00:27:23: Ich mache mir vielleicht was an auf YouTube oder wo auch immer ich meine Musik höre.
00:27:31: Krishnadas, Janavi Harrison ist eine ganz bekannte Sängerin aus England.
00:27:38: Und da gibt es so viele tolle Menschen die das mittlerweile ja auch groß in die Welt tragen wie viel Veranstaltung es gibt und die wirklich Hallen füllen.
00:27:47: Das ist großartig!
00:27:49: Also nicht nur in Indien, aber auch hier in Deutschland jetzt gerade ist Krischnadas glaube ich gerade wieder unterwegs auf Tour in Deutschland und die füllen wirklich große, große Hallen.
00:27:59: Und ich finde das großartig dass es immer mehr Raum findet sozusagen auch in unserer westlichen Welt.
00:28:09: Um da nochmal zurückzukommen ja Yoga hat viele Facetten Ausdrücke oder es gibt viele Wege, wie ich Yoga praktizieren kann und ausdrücken kann in meinem Leben.
00:28:18: Und das muss nicht die Asthana-Praxis sein!
00:28:20: Es kann nicht jeder Asthana praktiziert werden.
00:28:22: Wir hören immer eine Yoga als für jeden.
00:28:24: Jeder kann Yoga praktikieren auch da häufig bezogen auf Asthana.
00:28:28: aber nee vielleicht kann das nicht jeder immer.
00:28:31: Manchmal ist man krank, man ist verletzt oder keine Ahnung ne?
00:28:35: Man kann wirklich nicht auf die Matte gehen.
00:28:36: Man kann vielleicht ein paar kleine Sachen machen... Aber Ich kann mich hinsetzen, ich kann meditieren.
00:28:41: Ich kann meine Augen schließen, ich kan atmen und Pranayama üben!
00:28:44: Ich kann singen... ...ich kann all die möglichen verschiedenen Dinge in mein Leben bringen.
00:28:49: wenn das eine gerade nicht geht?
00:28:50: Ich kann Schriften lesen auch einen Teil mit dem viele resonieren.
00:28:55: dass es eher intellektueller Weg ist sich mit den Schriftern zu befassen und mehr auf dem Weg des Kopfes sozusagen Dinge zu verstehen ist für mich Nicht so, dass es nicht mein Weg ist.
00:29:07: Aber ich kenne viele Menschen, die immer alles verstehen müssen auch im Zusammenhang mit Kirtan.
00:29:12: Was singen wir denn jetzt gerade?
00:29:13: Und warum machen wir das dann so?
00:29:14: und diese sind das und jenes?
00:29:15: Deswegen mag ich back die und Kirt an eigentlich so gerne weil wir müssen nicht verstehen!
00:29:19: Wir müssen einfach nur mal fühlen.
00:29:21: Wir müssen einmal schauen wie fühlt sich das an für mich Und das vielleicht auch an die, die es noch nicht kennen.
00:29:27: Dass jetzt gerade hören... Es geht nicht darum dass wir immer alles mit dem Kopf verstehen müssen sondern erlebst einfach mal mit mach einfach mal Mit.
00:29:35: Vielleicht hast du's in der Nähe bei dir oder online oder wie auch immer Aber das einmal zu erleben und vielleicht ist es ja auch nicht für jeden.
00:29:43: also definitiv Kirtern isst nicht für Jeden aber ich kann auch viele viele viele Menschen denen das total gut
00:29:49: tut
00:29:50: und Das macht auch was.
00:29:52: das habe ich gestern auch nochmal Ein bisschen recherchiert und das ist auch ein guter Punkt, auf dem ich so vielleicht gar nicht gekommen wäre.
00:29:59: Aber es ist definitiv so... Es bringt unser Nervensystem ja auch runter!
00:30:05: Es stimuliert unseren Parasympathikus also der Teil in unserem Leben viel zu wenig zum Tragen kommt und wir sind ständig in diesem Stressmodus, wenn wir im Leben unterwegs sind.
00:30:16: Und eine ständig Termine und dies und das und am Telefon – wir haben vorhin gerade drüber gesprochen
00:30:21: –
00:30:22: der Screen Netflix ist das jenes!
00:30:25: Wir sind stendig so on fire dass wir so selten runterkommen.
00:30:30: und da sind Praktiken wie Kirtan oder auch Yoga Nidra was ja meine andere Leidenschaft sozusagen ist die ich gerne unterrichte So wichtige Formen der Praxis, weil sie uns einfach erlauben runterzufahren und eben nicht in diesem Stressmodus zu sein sondern dem Körper zu signalisieren.
00:30:49: Alles ist gut ich bin nicht in Gefahr Und du kannst jetzt mal kurz Ruhe machen so dass unser Körper auch wieder ganz anders funktionieren kann wenn wir in diesem stressmodus sind dann werden gewisse Funktionen im Körper abgeschaltet.
00:31:05: Gewisse Organe oder ja, Funktion der Organe werden runtergefahren weil wir einfach in Alarmbereitschaft sind und wir sind bereit falls der Sebelzahntieber jetzt hier um die Ecke kommt dass wir kämpfen können oder vielleicht auch flüchten können Und das dieses Signal dem Körper zu geben.
00:31:24: Nein es gibt keine Gefahr können runterfahren, sodass er einfach mal wieder in den Normalzustand kommen kann und normal funktionieren kann.
00:31:32: Und wir dementsprechend auch unserem Körper helfen können.
00:31:38: selbst Heilungs... Das hört sich immer so groß an.
00:31:42: aber einfach so zu funktionieren wie er funktionieren soll so dass er vielleicht auch einfach Dinge aus dem Körper leiten kann, die da nicht hingehören oder wie auch immer.
00:31:49: Einfach das was wofür er gemacht ist und das kann ja nicht wenn wir ständig in diesem Stressmodus sind und das finde ich es auch noch mal ganz spannend und war mir gar nicht so wirklich bewusst, dass das das Jahr so ist.
00:31:59: aber Ja!
00:31:59: Wenn ich dran denke was das für eine Wirkung auf mich hat das bringt einen einfach runter und du kannst es wahrscheinlich auch unterschreiben mit deiner Erfahrung von Kirtan.
00:32:08: Ich kam es gerade mit meiner Erfahrung von Kürtern.
00:32:11: Mit dir auf jeden Fall bestätigen.
00:32:13: bei deinen Kürtern bringt mich auf jeden fall auch runter, ich kenne tatsächlich auch wie du das ja vorhin auch schon beschrieben hast diese Kürter die einen auch sehr sehr anpeitschen
00:32:23: und
00:32:23: kann ja auch was haben.
00:32:24: wo also häufig steigern die sich ja so grade livekürtern.
00:32:27: in großen sehen ist ja häufig dass es ruhig anfängt dann irgendwann nicht den Höhepunkt hat wo die Leute richtig ausgerissen Was auch was haben kann.
00:32:36: Und wenn es gut läuft, wird man danach wieder runtergeholt.
00:32:40: Aber ich kenne das zum Beispiel.
00:32:41: Ich dachte immer, warum können die Kürzern nicht morgens unterrichten?
00:32:44: Weil ich bin danach dann auch manchmal so angepeitscht gewesen... ...dass ich gar nichts zur Ruhe finden konnte.
00:32:51: Das ist eben auch die Gruppenenergie und weil ich das recht sensibel aufnehme.
00:32:55: Aber uns ist sehr davon abhängig wer den Kürzer
00:32:59: leitet.
00:33:00: Und ich mag es eben sehr, sehr gerne wie du es leidest.
00:33:03: Wo eben auch viel Zeit für Ruhe
00:33:06: ist.
00:33:07: Ich fand richtig schön, wie du auch beschrieben hast, dass es jetzt ja langsam diesen Boom gibt oder auf jeden Fall eine Welle und viel mehr Interesse im Westen.
00:33:15: damit ich total froh drüber.
00:33:19: immer noch sehr fremd zumindest.
00:33:22: Ich hab tatsächlich schon Nachrichten bekommen, obwohl ich selber ja gar nicht Kürtern leite aber durchaus schand ich halt mal einen Mantra auch in meiner Jogarschunde und ich habe schon Nachichten tatsächlich von Menschen bekommen.
00:33:33: Ich find Yoga ja gut, aber dieses Sing ist wirklich überhaupt nicht meins.
00:33:39: oder auch wenn mich ein Retreat gebe und da vielleicht neue Teilnehmer sind das zurückgemeldet wird Ja mir hat es gut gefallen Aber diese Mantre Die mag ich ja gar nicht.
00:33:53: Ich hab auch so meine Ideen, aber kennst du das auch?
00:33:55: Und hast du Ideen warum das häufig auf so Fremde oder Ablehnung stößt?
00:34:00: Ich glaube einfach hier wieder weil sie nicht verstehen was gesungen wird oder was gechanted wird, auch wenn es einfach gar nicht in gesungener Form ist sondern man chantet ein Mantra.
00:34:10: Es ist eine fremde Sprache und dann verbindet man das so häufig mit religiöser Praxis.
00:34:17: Wenn man es nicht versteht, das ist eine andere Sprache und man kriegt dann irgendwie so ein Glimps auch davon, ah okay da gibt's irgendwie Gott von dem gesprochen wird in Yoga und jetzt ist das ja auf einmal so.
00:34:28: ne religiöse Praxis finde ich irgendwie total doof weil man entweder vielleicht gar nicht religiöz ist und sagt Ich bin Atheist, Atheisten oder ich bin vielleicht irgendeine Religion angehörig Und dass das risoniert gar nicht mit mir, dass sich jetzt irgendwie einen anderen Gott Anbete oder so, ich glaube das ist auch häufig was die Menschen denken.
00:34:50: Ich bete jetzt einen Gott an und ich bin...ich bin ergeben!
00:34:54: Und da ist ne was höheres und ich...ich äh bin quasi.
00:34:58: also wieso?
00:35:01: Als wär
00:35:01: man
00:35:02: minderwertig?
00:35:03: Ja genau ja und ich glaube damit haben Menschen häufig ein Problem dass das so ist und ich hab aber auch..Ich bin nicht religiös aufgewachsen.
00:35:12: Ich habe mich immer als Attihistin bezeichnet Und ich habe irgendwann, wir haben vor kurzem mal selber drüber gesprochen, du und ich.
00:35:18: Ich hab irgendwann das Buch Gespräche mit Gott gelesen.
00:35:23: Neil Donald Walsh heißt der Autor – und das ist schon ganz, ganz alt, gibt es verschiedene Bänder auch!
00:35:29: Und ich bin irgendwie über ein Podcast.
00:35:32: damals, hab' ich von diesem Buch mal gehört Und es schwirrte dann so rum bei mir und dann hab ich's, glaub ich mal gefunden in Hamburg.
00:35:41: In der Bibliothek da haben die so einen Bücherverkauf von alten Büchern ... Da war das!
00:35:45: Da konnte ich für ein Euro kaufen.
00:35:46: Ich glaub, so bin ich das erste Mal zu diesem Buch gekommen.
00:35:49: Habs auch erst mal stehen gehabt.
00:35:51: Der beschreibt das am Anfang des Buches, warum er diesen Titel gewählt hat.
00:35:57: Auch wenn er weiß, dass wahrscheinlich viele abschreckt dieses Wort Gott.
00:36:00: Weil viele damit irgendwie ein ... Bild verbinden und das resoniert vielleicht dann mit Menschen, nicht weil es eben religiös ist oder sie nicht religiöse sein wollen wie auch immer.
00:36:14: Und er hat das aber ganz bewusst so gewählt, weil er eben zeigen wollte, nee Gott is was ganz anderes.
00:36:20: also für mich ist Gott etwas anders und dann geht er eben in dieses Gespräch oder schreibt von diesem Gespräch Mit dieser höheren Kraft, von der wir vorhin auch schon gesprochen haben.
00:36:30: und ich glaube dass ist eben das, dass viele Menschen Es ist was Fremdes, es ist etwas womit man sich vielleicht bisher nicht identifiziert hat und man hat das Gefühl dass einem vielleicht was aufgedrückt wird.
00:36:43: Man muss jetzt religiös werden oder man muss jetzt Hindu werden oder weiß ich nicht dies, das jenes?
00:36:50: Und deswegen ist das so befremdlich.
00:36:51: aber ich glaube auch, dass es darf ja erst mal so sein!
00:36:57: Ich glaube aber auch, bei einigen nicht so bleibt.
00:37:02: Entweder auch wirklich nur eine Erklärung brauchen und das dann verstehen auf theoretischer Ebene.
00:37:09: Was mache ich da eigentlich?
00:37:11: Und so, dass es dann was anderes ist oder wenn sie eben noch mehr damit sich auseinandersetzen oder noch mehr Erfahrung damit haben und noch mehr in Yoga-Klassen gehen, wo das stattfindet und dann merken, als er gar nicht schlimm ist.
00:37:24: Tut mir ja gar nicht weh!
00:37:26: Es tut mir eigentlich ganz gut Und ich glaube, dass es eben... das ist erst mal fremd.
00:37:31: Wir Menschen, wenn irgendetwas fremt ist und irgendwas neu ist, dann ist es immer erstmal komisch.
00:37:38: Weil wir vergleichen ja immer mit dem was unsere Erfahrungen aus unserem Leben sind.
00:37:42: Wenn wir's nicht kennen können wir uns nicht einordnen.
00:37:45: Dann ist das häufig auch einfach Gefahr in gewisser Art und Weise.
00:37:50: In welcher Form auch immer!
00:37:51: Aber Dadurch, glaube ich kann das befremdlich sein für manche Menschen und für manchen ist es vielleicht auch wirklich nichts.
00:37:59: Vielleicht sind die auch gerade erst mal nur auf dieser körperlichen Ebene und sie nehmen die körperliche Praxis mit vielleicht auch Meditationen aber Sie können nichts damit anfangen zu Gott zu singen oder überhaupt zu singe oder in der fremden Sprache zu chanten.
00:38:16: Es gibt ja auch häufig heutzutage, gerade im Westen in so Singenkreisen.
00:38:21: Ich würde es jetzt nicht gibtan nennen aber dann so diese Medicine Songs.
00:38:25: Medizin-Lieder würden wir vielleicht auf Deutsch sagen die auch mit eingebaut werden.
00:38:29: Dann wird ein Sanskrit Mantra gesungen, dann wird irgendwas anderes gesungen auf Englisch und da wird viel gemixt sagen wir mal So finde ich auch total fein.
00:38:41: muss jeder so machen wie?
00:38:45: Wie ist für sie passt?
00:38:47: aber für mich Sind das einfach ganz andere Welten?
00:38:51: Für mich sind Sanskrit-Mantren und Kirtan ist einfach so diese indische Kontext, tinduistische yogische Kontex.
00:38:57: Und diese Medicine Songs kommen glaube ich eher ohne es konkret zu wissen aber aus der schamanistischen Richtung die Rainbow Gatherings, die es so gibt auf dieser Welt.
00:39:07: Da geht's um ja Heilung und sich gut fühlen usw.
00:39:11: Auch Verbindung mit Mutter Natur Görtliches.
00:39:15: Aber es sind für mich zwei unterschiedliche Dinge, deswegen gibt es bei mir in Kirtan, nebtes diese Medicine Songs nicht aber dementsprechend gibt es auch nur Sanskrit-Dinge oder manchmal auch Hindi, Hanuman Chalisa zum Beispiel ist eine Lobeshymne an den Gott Hanuman und das ist in einer alten Form von Hindi bin ich der Meinung.
00:39:36: oder noch ein anderes Sprachhaber kein Sanskrit, aber sowas gibts auch, aber es kommt zumindest alles aus dem gleichen Kontext.
00:39:43: und ich glaube aber, dass diese Medicine Songs das häufiger oder einfacher resoniert mit den Menschen weil sie es leichter verstehen können.
00:39:51: Auch nicht jeder spricht Englisch, aber zumindest mehr Leute verstehen diese Medicine-Songs als ein Zandschritt Mantra Und ich glaube deswegen ist es für die noch mal leichter so was zu singen so was hinzugeben, weil sie einfach verstehen.
00:40:05: Was die da gerade singen und weil es vielleicht auch resoniert wenn ich irgendwie singe dass sich eine in Verbindung geben mit dem Baum und den Fluss und der Erde usw.
00:40:15: Und das ist bei Sanskrit Mantra eben nicht so.
00:40:18: Und genau deswegen kann ich's verstehen, wenn das erst mal auf Ablehnung will ich jetzt gar nichts sagen.
00:40:23: aber so auf Ressonanz, wie heißt das?
00:40:27: Resistenz,
00:40:28: dass
00:40:28: es so fremd wird, genau.
00:40:31: Das ist völlig okay.
00:40:32: Und dann muss man einfach nur gucken, was man damit macht.
00:40:35: Ist es einfach nur weil es neu für mich ist und will ich's trotzdem noch mal ausprobieren?
00:40:39: Oder sag' ich einfach ne, das... Damit kann ich nichts!
00:40:42: Dann ist es ja auch okay.
00:40:43: Also wie gesagt sind verschiedene Wege des Jogas und dann kann man eben auch einfach nur den Astern erteilen machen, Meditationen, Pranayamma, wie auch immer alles sehr körperlich ist und womit man vielleicht mehr resoniert als mit solchen Praktiken Genau.
00:41:01: Und alles hat ja auch seine Zeit, wo hat es dir selbst gesagt?
00:41:04: Ich kenn's auch, dass man vorher eine andere Reise hatte und erst mal die Kultur noch besser kennengelernt
00:41:10: hat.
00:41:11: Obwohl,
00:41:11: eigentlich vorhin meintest du, als du das erste Mal im Kürtern warst, du wusstest noch gar nicht, habt ihr auch Sanskrit gesungen und du hattest nicht dieses starke Fremde ...
00:41:19: Das stimmt!
00:41:20: Da weißt du dann wahrscheinlich auch wer so reisefreulich ist, verschiedene Kulturen kennen, hat da vielleicht ein Offenheit.
00:41:25: Ich glaube auch, dass das was du gesagt hast so der Hauptgrund ist.
00:41:29: Wahrscheinlich warum es bei Leuten Ablehnung schafft weil's eben so ein Fremden ist.
00:41:33: ich glaub aber vielleicht auch das noch dazu kommt.
00:41:36: Es bringt einen Halt ins fühlen Was ja eigentlich so was Schönes ist.
00:41:40: Und deswegen brauchen wir es ja auch in unserer Gesellschaft, weil wir sind so verstandgesteuert und eigentlich das eben Bagdi und was man im Kürtern erlebt ist das Gegenteil.
00:41:51: Das bringt ein Egendem ins Fühl.
00:41:52: Hast du ja auch schon beschrieben?
00:41:53: Ich glaube
00:41:54: nicht
00:41:55: jeder Mensch so bereit ist zu fühlen.
00:41:58: Also das hat einen anderen Effekt als den Vanessa Flow auf jeden
00:42:03: Fall.
00:42:04: Das stimmt!
00:42:05: Darüber habe ich noch nie so nachgedacht.
00:42:06: aber das ist total... Valider Punkt, weil es ist ja wirklich so dass du auch wenn du da sitzt ob jetzt vorne oder hinten oder wo auch immer noch mal jetzt leitet und nicht leidet.
00:42:16: Wenn man leitet dann ist es nochmal ein bisschen was anderes, weil man natürlich auch gucken muss wie die Energie im Raum.
00:42:21: Wenn einen Teil nimmt dann braucht man einfach nur sein aber wie häufig da Tränen fließen oder wie häufig dann eben auch so je nachdem was man denn gerade die der Rhythmus und die Stimmung ist in der Gruppe aber dann aufzustehen und zu tanzen.
00:42:36: Und das stimmt, dass es so einfach dieses fühlen und Dinge kommen hoch und... Das ist genau das was ich am Anfang beschrieben hat mit Musik.
00:42:45: Manchmal ist es bei mir auch so gewesen also ist es heute noch so mit normaler Musik Ich muss gar nicht unbedingt verstehen was da gesungen wird Hilft manchmal, wenn man noch versteht was die Worte sind.
00:42:56: Aber einfach diese... Die Instrumente, die Melodie, die Zusammensetzung Wie das eine Stimmung verändern kann und Einfach einen ja wirklich so in dieses Fühlen bringt Und dann geht das Lied aus sondern ist auch wieder gut So.
00:43:13: na aber Wenn ich habe so nimm Ich hab tatsächlich auch ne Playlist für mich mal irgendwann gemacht Mit so richtig traurigen oder für mich traurig, beziehungsweise intensiven Songs die mich richtig ins Fühlen bringen.
00:43:25: Wo ich wirklich das anmache und kann anfangen zu heulen.
00:43:28: Für Momente wo ich das brauche Und auch das einfach mal weinen zu können Das können so wenig Menschen.
00:43:34: Ich überleg grad wo ich es hatte Ja in Australien Da habe ich viel Freibullingarbeit gemacht auf so Organic Farms Und das eine war eben so ne buddhistische Gemeinschaft, die so Veranstaltungen da gemacht haben.
00:43:51: Und da war noch eine zweite Australierin, da war ne Junge, die mit mir dort geholfen hat und wir waren halt ne ganz kleine Gruppe, die dort vor Ort gelebt haben.
00:44:00: Die hat dann irgendwann mal gesagt ... Ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal geweint hab!
00:44:03: Wir haben sie alle angeguckt wie so ... Wut?
00:44:07: Aber die war so stolz drauf.
00:44:08: Die fand das total toll.
00:44:10: Die war irgendwie Anfang zwanzig glaub ich.
00:44:11: Und die fand dass irgendwie ehrenswert oder auch immer das richtige Wort ist... Aber die fand das total gut, dass sie nicht weint.
00:44:22: Und ich finde es total traurig wenn man nicht weinen kann.
00:44:26: Weil das eben ja auch glaube ich zeigt, ne?
00:44:29: Dass man irgendwie so eine Schutzschicht um sich hat und so eine Hülle umsich hat... ...und so Gefühle nicht richtig zulassen kann oder rauslassen kann!
00:44:38: Es ist wichtig, dass wir Dinge raus lassen und eben nicht in uns behalten und in uns irgendwie ansammeln Weil auch das kann dann Einfluss auf den Körper haben irgendwann und irgendwelche Dinge verursachen.
00:44:54: Und deswegen ist es so wichtig, dass wir fühlen, dass weinen, dass lachen, dass ... Ja!
00:45:01: Einfach all das spüren
00:45:03: können.
00:45:05: Ob das in der Gruppe ist oder vielleicht mal nur für sich zu Hause?
00:45:09: Aber dass man eine Praxis hat, die einen das erlaubt, das tun zu können.
00:45:16: Ist total spannend.
00:45:16: Das war ein valider und wichtiger Punkt.
00:45:21: Und tatsächlich dazu, viele Menschen haben ja auch tatsächlich ... im Yoga würden wir jetzt vom Heizschakras sprechen.
00:45:28: Viele Menschen haben da Themen, dass wir uns nicht trauen.
00:45:32: Von vielen Frauen kenne ich, dass sie sich eben nicht trauern, laut zu werden oder so.
00:45:36: Du hast auch gesagt, das wäre erst mal am Anfang was unangenehm vor Leuten zu singen.
00:45:42: Ich kenne es auch.
00:45:43: Ich hab auf ein paar Gesangstunden genommen, weil ich einen bewussteren Umgang mit meiner Stimme lernen wollte und weil ich auch immer dieses Gefühl hatte, ich könnte nicht singen und so.
00:45:52: Und das ist ja wertvoll sich aber mit diesem Teil von sich auseinanderzusetzen, weil das ist auch ein wichtiger Teil.
00:45:59: Das tut so gut, dass wir frei zu bekommen.
00:46:03: Zwei Dinge, die mir dazu noch einfallen um da kurz darauf auszubauen sehr persönlich Wenn ich, und ich vergesse das auch gerne mal zurückblicke meine Kindheit.
00:46:15: Ich habe eine sehr dunkle Stimme und ich habe oft gehört in meiner Kindheit oder auch in meinen Jugendjahren dass sich doch ne Männerstimme hätte Und es hat in dem Moment weh getan.
00:46:26: aber ich hab's dann auch gar nicht so mitgenommen.
00:46:28: Aber wenn ich jetzt zur Rückblicke glaube schon dass das auch viel mit mir gemacht hat auch so ne vor anderen habe gelernt selbstbewusst zu sein.
00:46:39: Ich hab auch eine laute Stimme, ich kann laut sein... ...ich habe viele Jahre Handball gespürt und ich habe auch immer sehr laut auf dem Feld geschrien so.
00:46:47: Also von daher hat jetzt nicht so ein tiefes Trauma in mir auferlegt oder mir einen tiefen Trauma auferliegt.
00:46:57: aber Man merkt und das kennen glaube ich viele auch.
00:47:00: Und meine Mutti macht sich immer lustig über mich, wenn ich ans Telefon gehe zum Beispiel oder wenn ich mit fremden Menschen spreche wie automatisch meine Stimme höher wird.
00:47:09: Hallo!
00:47:09: Ach Mensch hallo!
00:47:11: Geht's dir?
00:47:12: Ist jetzt ein bisschen übertrieben aber... Ich merke es mittlerweile auch.
00:47:16: Oder dann so hinterher.
00:47:17: Was war denn das schon
00:47:18: wieder?!
00:47:20: Und die zweite Sache in dem Kontext Ich habe Das Glück gehabt Die Ehre gehabt Wie auch immer man es nennen möchte Ich habe auch zu Covid-Zeiten in Hamburg ein paar Privatsessions nehmen dürfen können.
00:47:39: Ich muss gerade überlegen, wie es sich hier richtig nen Stimmtherapie... Also das war kein Gesangsunterricht!
00:47:45: Aber es ist eine Art Therapie mit deiner Stimme und wirklich ... Das hat mir so viel gebracht.
00:47:53: ich glaube wir hatten nur drei Sessions aber Die Gewennen, die das macht, Grand Thomas aus Hamburg hat mir das auch so widerspiegelt.
00:48:03: Sie sagt, als du reingekommen bist heute ... Ich bin von der Arbeit gekommen und hatte Feierabend oder Pause gehabt.
00:48:08: Bin reingegkommen und ich war noch so ... Und danach nach der Session, ich glaub, es waren nur eine halbe Stunde, war ich viel mehr wieder bei meiner natürlichen Stimme!
00:48:23: Da ging's auch soviel ums ... Fühlen und Augen schließen.
00:48:27: Und dann hat sie auch so ein Monokord und hat damit gespielt, dass du einfach nur rauslässt was aus dir kommt.
00:48:34: Es ging nicht darum irgendwie ein Lied zu singen oder eine Technik zu lernen sondern einfach nur mal stimmlich rauszulassen was in dir ist!
00:48:44: Das ist so krass voll wie viele Tränen da auch geflossen sind.
00:48:48: das ist so interessant was Stimme für ne Kraft hat.
00:48:55: Ja, Kraft ist glaube ich das richtige Wort.
00:48:59: Auf uns, auf unser Leben, auf unsere Selbstbewusstsein.
00:49:01: was du gerade schon gesagt hast, manche trauen sich gar nicht irgendwie laut zu sprechen und haben so eine ganz leise Stimme.
00:49:09: Da steckt irgendwas fest!
00:49:10: Und das ging alles ineinander... über oder miteinander einher, dass ich angefangen habe mit dem Harmonium zu spielen in dieser Zeit.
00:49:19: Covid-Zeit als ich eben in Deutschland feststeckte und nicht mehr reisen konnte dann diese Stimmentherapie mit Gwen Und das hat so viel mit mir gemacht und eben auch Selbstbewusstsein glaube ich noch mal mehr geschaffen um auch zum Beispiel dann vor anderen Menschen zu singen und meine Stimme zu zeigen und auch wahrzunehmen.
00:49:40: wenn ich in die in diesen Stimmenwechsel verfallen und dann einfach merke, ich glaube das ist auch so ein Thema von Sicherheit.
00:49:48: Man fühlt sich gerade noch nicht sicher vielleicht bei den Menschen die man jetzt nicht kennt.
00:49:53: Und je entspannter ich bin, desto mehr kann eben meine natürliche Stimme rauskommen.
00:50:04: Von daher Stimme Ist ein Riesenthema und von daher kann das wirklich, wirklich viel machen.
00:50:10: Wenn man das vor allem auch regelmäßig dann macht und es nutzt und ja Kirtan singt zur Stimmtherapie geht wie immer gibt so viele Wege damit zu arbeiten oder zur Gesangstunden geht hilft definitiv auch.
00:50:23: aber da ist schon eine große große Kraft in diesen in diesem Kehlraum.
00:50:28: Und
00:50:31: dann wurde ich auch tatsächlich noch ein Plädoyer auf Sanskrit, vielleicht gemeinsam mit dir halten.
00:50:39: Ja!
00:50:39: Du hattest schon erwähnt in diesen modernen Singkreisen wird es oft gemischt.
00:50:44: Man nen Sanskrit aber auch englische Songs oder ja auch schon spanisch und ganz... alles unterbund.
00:50:52: und ich glaube die Menschen, die uns kennen, wissen dass wir beide der indischen Kultur nah sind.
00:50:57: Und auch dafür stehen das ja man dieser Kultur auch irgendwie treu ist.
00:51:03: und was hat ja auch wirklich Gründer.
00:51:05: also ich finde ich merke des selbst also auch so ein Medizinstand zu singen klar es ist voll schön oder auch Backstreet Boys zu singe.
00:51:11: Total schön!
00:51:16: dieses Stanskrit ist aber ja einfach auch eine ganz weise Sprache, die ja nicht umsonst auch die Ursprache ist für diese Schriften und die ja auch einen Effekt hat auf unser System.
00:51:27: Also ich finde wenn wir uns zum Beispiel bewusst traurige Lieder anhören dann wird eben ja eine Emotion auch in uns geweckt, die in uns ist, aber es wird ja auch durch was Äußeres so ein bisschen verfälscht oder auf jeden Fall... Wir können so eine gewisse, bestimmte Emotion triggern.
00:51:46: Manipuliert sozusagen?
00:51:47: Genau!
00:51:48: Was ja auch seine Berechtigung hat und manchmal sehr hilfreich sein
00:51:51: kann.
00:51:52: Aber ich finde bei diesen Sanskrit-Mantren man merkt schon wie das halt tief geht.
00:51:57: Und es hat ja eine Wirkung aufs Energiesystem und ist einfach so eine Weise und besondere Sprache.
00:52:06: Geht dir das auch so?
00:52:07: Ja, stetig.
00:52:09: würde ich definitiv so bestätigen.
00:52:11: Und bei mir war es tatsächlich ja auch, dass ich direkt irgendwie in Resonanz gegangen bin.
00:52:16: Bei mir war's nämlich mit dieser Sprache.
00:52:19: Und Sanskrit ist zum einen eine sehr alte Sprache und ich habe in den Schulzeiten, fällt mir jetzt gerade ein, ich hab Latein gelernt viele Jahre also.
00:52:29: ich hatte irgendwie schon immer so'n Hang zu alten Sprachen und fand das total faszinierend vor allem auch diesen historischen Hintergrund dazu.
00:52:38: Und Lateinesjahr wird ja häufig als Todesprache bezeichnet, weil sie auch gar nicht so viel benutzt wird heutzutage.
00:52:46: Obwohl sie glaub ich auch noch benutzt werden.
00:52:47: Aber bei Sanskrit ist es sehr lebendig.
00:52:50: Weil's eben gerade in Indien und grade so in dieser wedischen Tradition tagtäglich gecharntet wird, gesungen wird in gewisser Form usw.
00:53:01: Und man sagt das ist eben keine Sprache die ... Wie soll ich das beschreiben?
00:53:08: Die... erfunden wurde oder entstanden ist, sondern die empfangen wurde.
00:53:12: Diese Klänge, die einzelnen Silben da gibt es ganz viel und da bin ich ganz schlecht mir sowas immer zu merken.
00:53:19: aber da gibt's ganz viele Wissenschaft dahinter warum es so und so viele Buchstaben sind und warum in dieser Reihenfolge und Die Sprachsanskrit um auch noch mal nicht zur Stimme zurückzukommen Im Sanskrit unterscheiden wir die oder kategorisieren wir Töne, die Klinge.
00:53:39: Bei uns ins Buchstaben da sind es eher so Töner würde ich sagen sortieren wir ein oder kategorisieren wird, je nachdem wo unsere Zunge sich befindet.
00:53:49: Wenn wir diesen Ton sprechen das heißt man muss auch ganz akkurat quasi sein beim Aussprechen von man drin kehrt dann ist noch mal ein anderes Thema.
00:53:59: da geht es vor allem darum einfach zu sein und so.
00:54:01: aber wenn man wirklich wedisches Chanten praktizieren möchte Da gibt es Regeln wie man gewisse Dinge ausspricht Und wo eben, wie man die Töne richtig produziert.
00:54:15: Indem man die Zunge an verschiedene Stellen, also zum Beispiel oben, sagt man auch an die Palette an den Gaumen oder an die Zähne oder zurückrollt und je nach dem entstehen unterschiedliche Tönen.
00:54:27: Das war für mich am Anfang so schwer zu hören und auch zu reproduzieren weil wir das im Deutschen einfach nicht haben diese unterschiedlichen.
00:54:37: Wir haben das SCH
00:54:39: z.B.,
00:54:39: dieser Klang von Schü Wir haben S-C-H, schü ist schü.
00:54:43: Jeder spricht vielleicht ein bisschen anders aus aber im Sanskrit haben wir verschiedene Schüsse.
00:54:47: Wir haben immer schü und schü Und ich höre es jetzt so vor mittlerweile Aber du würdest das jetzt vielleicht nicht hören?
00:54:53: Aber das eine ist meine Zunge ist vorne an den Zehen Das andere ist meine zunge ist zurückgerollt bzw oben am Gaum.
00:55:01: So ist es eben was total Wissenschaftliches, es gibt Schriften dazu wie eben und warum welche Klänge wo einkategorisiert werden usw.
00:55:11: Also es ist von den Rishis wenn man jetzt von Mantren spricht wirklich wedischen Mantren empfangen worden in meditativen Zuständen.
00:55:19: und auch wie gesagt diese Klinge die einzelnen Buchstaben wenn man sie so nennen möchte oder die einzelne Klingel im Sanskrit Alphabet wurden in meditativen Zustände empfangene Und das ist eben so das Besondere.
00:55:35: Also ich kann es gar nicht weiter groß beschreiben, weil ich eben nicht diese Schriften gelernt habe und dass alles im Kopf weiß... Ich hab aber mal angefangen Sanskrit richtig zu lernen!
00:55:46: Genau bin jetzt auch lerne wedisches Chanten, aber da geht's nicht darum die Sanskrit Sprache an sich zu lernen und übersetzen zu können und so sondern da gehts wirklich darum wie wir was zu Chanten haben wenn wir es so Schanten wollen wie die Regis, also die Seeer von damals.
00:56:04: Die dieses ganze unendliche Wissenempfang haben, wie dies gechanted haben um vielleicht auch zu gleichen Erkenntnissen oder meditativen Zuständen zu kommen und diese Praxis zu ehren.
00:56:16: Und das ist noch mal ein bisschen was anderes als Kirtan aber trotzdem Sanskrit ist das gleiche.
00:56:23: Für mich ist es einfach... auch ohne zu wissen, wie gesagt als ich das erste Mal gemacht habe was ich da singe.
00:56:29: Es hat für mich einfach resoniert.
00:56:31: eine Freundin von mir die sagt auch immer wenn sie mich chanten hört Ohne dass ihr irgendwas versteht ohne ein Hintergrund von Sanskrit zu haben es macht sie so emotional und also irgendwas macht es mit ihr Und das ist ebenso.
00:56:42: diese Kraft von Sanskrit kann Deutsch auch haben wenn nicht jetzt irgendwie wenn jetzt jemand auf deutsch schön singt oder nicht zum Konzert geht.
00:56:50: aber Sanskrit ist noch mal irgendwie für mich was tiefer ist.
00:56:56: Und hier um das vielleicht auch nochmal zu betonen, es geht... Also wir hatten ja schon dieses Thema, dass es ums Fühlen geht und das ist eben, esgeht darum, das zu erfahren im Yoga generell.
00:57:07: Es geht da drum Dinge zu erfahren nicht nur mental zu verstehen oder zu lernen oder wie auch immer sondern zu praktizieren und zu erfahren.
00:57:16: Was macht das denn mit mir?
00:57:17: Und dann komme ich vielleicht zu dem Punkt Ist nicht ziemlich.
00:57:20: Oder ich komme zu dem Punkt, hey das macht was mit mir?
00:57:22: Ich bin viel entspannter am Alltag.
00:57:25: Keine Ahnung kommen mehr ins Fühlen und so weiter.
00:57:29: Punkt!
00:57:30: Mein Plädoyer für Sanskrit.
00:57:32: Ich bin keine Sanskrit-Expertin, keine Sanskrit gelehrt.
00:57:36: Ich hab das noch nicht studiert oder so.
00:57:37: Noch nicht.
00:57:38: Das ist auch eine Lebensaufgabe, Sanskrit wirklich zu studieren.
00:57:43: Aber vielleicht kommt es auch noch dazu.
00:57:45: Vielleicht irgendwann haben wir einen Podcast wo ich dann ein Vortrag halte zur Sanskrit.
00:57:51: Da will ich mich auf jeden Fall sehr drüber freuen, weil mich interessiert es auch so wahnsinnig.
00:57:54: Aber das ist alles ein riesengroßes Feld und man kann sich gar nicht in einem Leben mit allem
00:58:00: beschäftigen
00:58:01: was einen da interessiert.
00:58:03: aber danke dass du das auch nochmal betont hast.
00:58:06: wie schön es auch ist sich wirklich auf diese Sprache einzulassen auch wenn man vielleicht erstmal ein bisschen fremdelt und sich da vielleicht mal ein Ruck zu geben ist zumindest auszuprobieren.
00:58:20: Du wirst ja im Dama-Haus das Walter öffnet, auch einmal ein Monat online Kürtern geben.
00:58:28: Worauf ich sehr freue!
00:58:29: Das heißt auch alle die es jetzt hören und total neugierig sind können das dann schon ganz bald erleben.
00:58:36: Und was hältst du denn vom Onlinekürtern üben?
00:58:40: Im Vergleich zu offline?
00:58:42: weil wir haben auch schon gehört von großen Hallen Wie ist deine Meinung?
00:58:46: Ist das eine besser oder das andere oder wie funktioniert das?
00:58:50: Es hat alles seine Vor- und Nachteile, würde ich sagen.
00:58:52: Also wir wissen das es funktioniert weil wir haben's ja bei dir in der Community auf jeden Fall schon einmal glaube ich gemacht.
00:58:58: Wenn nicht sogar mehrmals.
00:59:00: irgendwie habe ich das Gefühl dass ich schon mal vielleicht woanders auch gemacht
00:59:02: habe.
00:59:03: Ahja siehst du genau?
00:59:04: also wir wissen dass es funktioniert und es hat alle seine Vornachteile.
00:59:09: was ich den großen Vorteil sehe beim online praktizieren ist dass gerade wenn es vielleicht neu für dich ist dass du in deinem eigenen Zuhause bist.
00:59:18: Du bist im eigenen Space und es hört dich eben keiner, als sei dann nur deine Familie ist jetzt irgendwie zu Hause Und du musst auch die anderen nicht hören außer mich im online.
00:59:27: Es ist eben so das es schwerst mit diesem Wechselgesang weil einfach mit der Verzögerung von den Mikrofonen usw.
00:59:34: Ist es dann kein klassischer Wechsel Gesang?
00:59:39: Die singt, aber ich versuche es dann auch so zu machen.
00:59:43: Wenn jetzt mein Teil dran ist zum Beispiel das lauter zu singen und vielleicht nur leiser zu singe, dass die Leute wissen, wann sie dran sind.
00:59:49: Aber das sehe ich als großen Vorteil, dass es eben jeder in seinem eigenen Zuhause ist oder in seinem eigenem Raum und Sie können sich einrichten wie Sie möchten.
00:59:58: Sie können auch hinlegen währenddessen was auch immer, Sie können einfach machen, was Sie wollen!
01:00:03: Schön ist es für mich natürlich, wenn die Kamera auch an ist und ich kann das sehen was es mit den Menschen macht.
01:00:08: Aber es ist auch völlig fein wenn es vielleicht mal nicht geht oder wenn man sich danach fühlt oder ne?
01:00:13: Man ist irgendwie krank und man fühlt sich einfach nicht danach das andere einsehen.
01:00:17: Kann man die Kamera ausmachen und einfach nur... zuhören.
01:00:20: und das finde ich ist der große Vorteil von dem Online-Kirter.
01:00:25: Natürlich hat man da mal so ein bisschen die Hürde von der Technik, dass sie Technik funktionieren muss
01:00:29: usw.,
01:00:29: aber das hat man bei allen online Angeboten sozusagen und man hat natürlich auf der anderen Seite eben nicht dieses Gruppenerlebnis, dass man wirklich mit der Gruppe zusammen in einem Raum sitzt körperlich sozusagen spürt.
01:00:45: Also man kann natürlich auch online ein bisschen was wahrnehmen an Stimmung, wenn man die anderen sich anguckt oder so einfach in diesem geschlossenen Raum ist.
01:00:53: aber es ist ein bisschen schwieriger natürlich Aber es funktioniert genauso gut und Es ist einfach ein anderes Erlebnis.
01:01:02: Und wenn man Die Möglichkeit hat das Online mal zu erleben dann auf jeden Fall online mitmachen Wenn man trotzdem auch die Möglichkeit hat Mal im Yoga Studio nebenan zum Kirtern zu gehen probier das auch mal aus und da vielleicht dann auch einfach zu gucken, was besser resoniert mit einem.
01:01:17: Und vielleicht ist es für dich wirklich, dass es online vor allem funktioniert, weil man sich sicherer fühlt oder wohler fühlt.
01:01:24: Oder vielleicht ist das der Einstieg, dass man erst einmal das kennen lernt und dann in einen zu einem Kirtern geht...in real life sozusagen!
01:01:32: Aber es funktioniert genauso gut, es ist genau so gut und ja kann ich nur empfehlen
01:01:41: Und tatsächlich finde ich, dass es auch... Also einerseits ist das natürlich auch wirklich eine ganz tolle Erfahrung sein mit vielen Menschen in einem Raum zu sein und gemeinsam zu singen.
01:01:50: Aber gerade als feinfühliger Mensch kann's halt auch manchmal so viel sein diesen ganzen... Auch noch den ganzen Gefühlen von den anderen Menschen diese Vibes mitzukriegen.
01:01:59: Deswegen kanns eben auch voll schön sein, dass man beim Online-Kirtern ebenso ganz in seiner Energie sein kann.
01:02:07: Und man kann ja auch sich zusammenfinden, mit Freunden vielleicht oder mit der Familie.
01:02:11: Dann hat man trotzdem so ein bisschen seine kleine Runde aber die Runde, mit der man vertraut ist und die man kennt wenn man das möchte und wenn es möglich ist.
01:02:19: also von daher man hat mehr Kontrolle Wenn man das... Also natürlich soll man auch ein bisschen Kontrolle loslassen.
01:02:26: Aber wie du sagst, wenn man in so einen großen Saal geht Man weiß nicht wer da ist.
01:02:31: und gerade wenn man so feinfühlig ist Ich sitze dann bei solchen Sachen auch immer gerne hinten in der Ecke, dass ich kann alles wahrnehmen.
01:02:38: Ich kann alles beobachten aber ich habe auch... Also ich kann mich nicht zurückziehen so und wenn jetzt da irgendwie alle anfangen zu tanzen, ich kann trotzdem meiner Ecke sitzen und fühle mich sicher.
01:02:49: also wenn ich in solchen großen Geschichten bin, dann bin ich definitiv nicht die, die irgendwie mittendrin ist entweder ganz vorne sodass ich gar keinen sehe und gar nicht mitbekomme oder ganze je nachdem Bei wem es ist, bei Krishnadas setze ich auch gerne ganz vorne.
01:03:04: Ich wollte
01:03:04: gerade sagen, als wir bei Krischnadas waren in Rishi Kesh da waren wir mittendrin!
01:03:08: Ja stimmt ja, da ging's aber auch nicht so... Da waren wir in der Gruppe.
01:03:12: stimmt, wir waren jetzt zusammen mit Krishnadas im Rishi.
01:03:14: Das war auch
01:03:15: ein tolles Erlebnis.
01:03:17: Ja das ist schon, also Krish Nadaz war auch einen großen Einfluss bei mir auf diesem Weg und auch viele von den Sachen die ich dann spiele und singe sind von von Weil er einmal so bekannt ist.
01:03:31: Und weil ich da einfach ... So eine Verbindung irgendwie hab mit ihm und seiner Geschichte auch, habe sein Buch gelesen von seinem Werdegang.
01:03:40: Der ist am Boden geblieben und auch wirklich normal, sag ich mal so.
01:03:48: Trotzdem ist das für ihn auch so ne wichtige Praxis.
01:03:52: Er sagt immer, er spielt gar nicht für andere.
01:03:55: Sondern er macht das aus einem sehr egoistischem Grund, zugrunde gehen würde, kaputtgehen würde.
01:04:02: Wenn es Ketter nicht geben würde oder wenn er diesen Weg nicht gegangen wäre dann wär er heute wahrscheinlich nicht mehr weil er in einer sehr depressiven Phase war und auch viele Jahre nicht gesungen hat nachdem sein Guru verstorben ist neben Karoli Bauer.
01:04:14: Ich glaube zwanzig Jahre war der wirklich im Summenloch und irgendwann hat er dann einfach realisiert das einzige der einzige Weg um daraus zu kommen ist wenn ich mit Menschen singe Und so hat das dann angefangen und dann auch so einen kleinen Kreise in New York glaube ich, hatte er dann angefang im Yoga Studio.
01:04:29: Das wurde dann immer größer und jetzt wie gesagt filter große Hallen überall auf der Welt und ist dann trotzdem.
01:04:37: aber am Ende des Konzerts sitzt er vorne.
01:04:40: zumindest war es in Deutschland so in Rishikesch nicht Aber in Deutschland sitzt er dann vorne auf der Bühne und lässt wirklich noch alle Leute mal kommen, Fotomachen ihn umarmt.
01:04:49: Irgendwie das Ausdrücken was man ausdrücken möchte und es finde ich so schön dass der ist so bekannt und tut zu viel durch die Welt und trotzdem ist er so nahbar und so am Boden geblieben total angenehmer Mensch und bringt glaube ich ganz viel in die welt mit dieser praxis.
01:05:10: für viele menschen die ich auch kenne, die das so bestätigen können.
01:05:15: Genau.
01:05:16: Da sieht man halt was Quiritan für eine Wirkung hat ist er eben diese Hingabe übt und auch lebt und das Nacht halt auch demütig.
01:05:25: Du hattest vorhin noch einmal erwähnt.
01:05:27: Manche fühlen sich vielleicht wenn sie zumaskörtlichem singen dann so klein im negativen Sinne.
01:05:32: Ich glaube wirklich es ist ein Problem in unserer... Gesellschaft, es ist so schade dass wir das so sehen.
01:05:38: Unser Ego ist so groß geworden und ich finde es deswegen so schön wenn's wieder gibt wie uns auch mit diesen Dingen beschäftigen weil es uns halt mal zeigen kann dass es da halt was größeres gibt und dass wir nicht so groß sind.
01:05:50: und es kann unheimlich entspannend eigentlich sein wenn wir feststellen dass wir gar nicht so wichtig sind wie wir eigentlich denken.
01:05:56: also hat gar nicht.
01:05:57: Wir wollen bei uns auch in dieser Yoga-Babe so viel immer von Selbstliebe und Erkennung, wie wichtig du bist.
01:06:04: Das ist ein wichtiger Teil natürlich!
01:06:06: Aber dann ist es auch wichtig wieder das so ein bisschen zu relativieren und sich selbst halt nicht so richtigzunehmen oder?
01:06:15: Total voll und da haben wir glaube ich schon öfter dabei gesprochen aber dieses Ego generell in der Welt.
01:06:22: wenn die Menschen selbst süchtig wären und nicht so.
01:06:26: Ich, ich, ich dann würde es viele Probleme auf der Welt nicht geben.
01:06:30: aber auch in der Spiribubble gar nicht nur in der Yoga-Bubble aber also in der spirituellen Welt immer dieses... Ich finde selbstlieber auch total wichtig und ich find' auch dieses Konzept wichtig dass wir uns erstmal um uns selber kümmern müssen um für andere da zu sein.
01:06:45: das ist total relevant und total wichtig Und ich bin auch jemand die eher dazu tendiert mehr für andere zu geben und mich zu vernachlässigen, um mich zu vergessen.
01:06:57: Daher kenne ich dieses Thema.
01:06:58: aber es ist wirklich so die Tendenz, dass es eher zu einer egoistischen Selbstliebe wird oder ne?
01:07:06: Das ist nur noch Ich-Ich-Ich!
01:07:08: Und mir ist scheißegal was Andere denken.
01:07:12: ja da bin ich auch dabei.
01:07:14: Aber wie's anderen geht... Also ich kann das gar nicht genau beschreiben.
01:07:20: Es gibt nicht umsonst den Weg des Kamerayoga auch, dieses dasselbstlose Handeln und da finde ich eben auch die Balance wichtig.
01:07:29: Wir müssen uns um uns selber kümmern damit es uns gut geht, damit unsere Tasse voll ist.
01:07:33: Und wenn sie aber voll ist geht's nicht darum sie noch voller zu machen und zum überlaufen zu bringen und immer mehr sondern dann gehts auch darum abzugeben und anderen Zu helfen und für andere da zu sein und selbstlos zu handeln und das haben wir definitiv viel zu wenig in dieser Welt und da... Ja, es ist gut wie du sagst dass man auch einfach mal erkennt.
01:07:59: Dass sich die Welt nicht nur um einen selber dreht sondern das es da auch noch viele andere Menschen dort draußen gibt und dass es auch etwas gibt was über uns steht nicht im negativen Sinne sondern was irgendwie ja uns auch leitet was uns verbindet usw.
01:08:19: Und ist aber ein ganz schmaler Grad und da kann man wahrscheinlich auch selber eine Podcastfolge drüber aufnehmen über dieses Thema.
01:08:26: Aber Demut finde ich ein total schönes, schönes Wort das auch wichtig ist in der Praxis.
01:08:33: oder mir geht es auch häufig so in der Natur wenn ich in den Bergen bin.
01:08:35: deswegen bin ich so gerne auch in Rishikesch und da habe ich einfach wir haben Berge um uns rum aber man kann eben auch ganz schnell noch in die höheren Berge schneebedeckte Berge.
01:08:45: Das ist für mich wirklich dieses Gefühl von Ich bin ja nur ein kleines Würmchen auf diesem Planeten.
01:08:51: Und dieser Planet ist nur ein ganz kleines Würmchen in diesem ganzen Konstrukt der Welt des Universums, der Universen und so weiter.
01:09:00: Dass unsere Probleme vielleicht gar nicht immer so wichtig und relevant sind und dass es da wichtige Sachen gibt auf dieser Welt als das Auto vor der Tür oder solche Sachen.
01:09:14: Ja,
01:09:17: und dass da seid auch du und auch Ashish, finde ich immer wieder tolle Vorbilder oder Inspiration.
01:09:25: Dass ihr eben auch sogebende Menschen seid und gleichzeitig eben aber auch eure Praxis nachgeht und einfach sehr in dieser Kultur verwurzelt und mit ihr verbunden seid Und deswegen freue ich mich riesig, dass ihr beide Teil des Dharmahauses seid.
01:09:42: Du wirst einmal im Monat Kürtern geben, Maschis wird
01:09:46: einmal im monat
01:09:47: harter Yoga geben.
01:09:48: wir eröffnen das damahaus am neunzehnten neunten mit einem kostenlosen online kongress.
01:09:54: da sind alle herzlich eingeladen.
01:09:56: der link ist natürlich in der beschreibung und da kann man nämlich auch schon mal eine kostenlose schnuppe Probestunde Kürzern haben und noch vieles mehr.
01:10:05: Da freue ich mich, wenn viele dabei sind.
01:10:08: Und ich wurde grad schon die Berge erwähnt.
01:10:12: Man hat ja auch die Gelegenheit dich in den Bergen zu besuchen durch uns Erschisch?
01:10:16: Ja!
01:10:16: Jederzeit sowieso im Richtigech.
01:10:18: Aber dieses Jahr im Oktober haben wir noch die Gelegensheit.
01:10:22: oder gibt es einen Retreat von uns mit Erschischen ein bisschen im Hintergrund weil das deutschsprachig sein wird diesmal.
01:10:29: Er lernt fleißig, aber ich glaube es reicht nicht dazu um jetzt irgendwie Großgespräche führen zu können auf Deutsch.
01:10:37: Aber er wird dabei sein und wir werden uns in Rishike treffen und dann weiter in die Berge fahren.
01:10:44: Es sind ein paar Stunden, sechs oder sieben Stunden Autofahrt.
01:10:47: auf dem Weg gibt es schöne Tempel, die wir besuchen werden Inmitten der schneebedeckten Berge sein, zu der Zeit sollten sie auf jeden Fall schnee bedeckt sein.
01:10:56: An einem kleinen Fluss gibt es ein kleines Retreat, eine Retreat-Location in ganz kleinem Rahmen, ganz kleiner Gruppe und da werden wir täglich Yoga praktizieren in verschiedenen Formen unter anderem auch Kirtern Und wir werden aber auch die Möglichkeit haben, eben in die Natur zu gehen und in die Berge zu gehen.
01:11:12: Wir werden einen Tempel besuchen – das ist ein mehrstündiger Aufstieg noch weiter in die berge der höchst gelegene Skiwart-Tempel dieser Welt Tungnat!
01:11:23: Das wird was ganz Besonderes vom achtzehnten Zehnten bis zum sechsenzwanzigsten Zehnten genau.
01:11:29: Wir treffen uns im Rischikesch und beenden wieder den Rischikesch Und ja, da haben wir auf jeden Fall noch Plätze frei.
01:11:35: Von daher wer gerne mal nach Indien kommen möchte, Indien erleben möchte, Kirtan erleben möchten, Yoga in lebter Form erleben möcht ich mich und Ashish mal treffen möchte.
01:11:46: ihr seid herzlich eingeladen.
01:11:48: Lea wird wahrscheinlich die... Ich weiß nicht den Link oder so in die Shownotes packen wo auch immer?
01:11:54: Genau
01:11:55: Auf jeden Fall werden natürlich alle wichtigen Links hinterlegt.
01:11:59: Und gibt es gerade sonst noch was, was du gerne, was man bei dir buchen kann?
01:12:06: Oder ich will können auch den Link zu deinen Newsletterverteiler reinsetzen.
01:12:09: Da bleibt man dann auf dem Laufenden.
01:12:12: Genau das ist das beste Newsletter.
01:12:15: und oder auch Instagram.
01:12:17: Auf Instagram bin ich gerade so ein bisschen zurückgezogen weil einfach für mich jetzt gerade so etwas Zeit ist von... Social-Media-Pause.
01:12:24: Aber ansonsten, wenn es etwas Neues gibt oder Neues Retreat gibt oder irgendwelche neuen Kurse gibt dann wird das auch dort immer bekannt gegeben.
01:12:30: aber am besten ist eigentlich der Newsletter und das sind häufig einfach Online-Angebote aber eben ab und zu auch solche Offline-Retreats vielleicht auch nächstes Jahr mal in Deutschland mal gucken was da so möglich ist für diejenigen die nicht soweit Reisen mögen können.
01:12:47: wie auch immer.
01:12:49: von daher ja das ist der beste Weg
01:12:51: umum
01:12:51: auf dem Laufenden zu bleiben?
01:12:56: Wir könnten auch noch was zusammen in Deutschland planen.
01:12:58: Gucken wir mal, wie wir uns noch so einfallen lassen!
01:13:00: Da hatten ja schonmal einen Tages-Retreats zusammen.
01:13:03: Guck mal, was da noch
01:13:04: so kommt... Genau.
01:13:06: Ja, wir meinten ja vollhin, wie lang wird das Gespräch wohl so?
01:13:10: und ich meinte Naja, wir reden ja diesmal nur über Krüttan, es wird wahrscheinlich nicht so lange Und ich glaube, wir könnten sogar auch über Krüttern noch ewig weiter reden und über Hingabe und alles.
01:13:22: Aber ich glaube, für den Moment ist erst mal das Wichtigste gesagt.
01:13:25: Oder fährt ihr noch irgendwas ein?
01:13:27: Was jetzt fehlt?
01:13:28: Nein!
01:13:28: Ich glaube wir haben tatsächlich das Wichtigste
01:13:31: abgedeckt
01:13:31: zumindest zum Thema Kirtan und auch noch viele Sachen drum herum aber zumindest so dass es hoffentlich auch den Wunsch geweckt hat für diejenigen, die's noch nie erlebt haben, das mal mitzumachen oder vielleicht auch schon kennen dann auch dabei zu sein.
01:13:45: Und wir freuen uns auf jeden Fall und vielen vielen Dank Lea, dass sich wieder dabei sein durfte.
01:13:49: Ja, vielen, vielen Dank dir, Marie.
01:13:51: Es war mir wieder eine große Freude und wir hoffen dann euch alle online bald zu sehen beim Online-Kongress im Dharma House oder sogar
01:14:01: offline.
01:14:02: Das ist schon immer
01:14:03: das kommt!
01:14:04: Ganz lieben Dank und
01:14:07: Namaste!
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